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ALTDORF: Zwei herausstechende Urner im sportlichen Sonntagsgespräch

Dolfi Kempf und Andi Imhof. Ein Orientierungsläufer mit 91, ein Schwinger und Nationalturner mit 33 Jahren. Sie begegnen sich erstmals im Sonntagsgespräch von Triff Altdorf am 22. Oktober.
Andi Imhof (links), erfolgreicher Schwinger und Nationalturner, lieferte in seiner Karriere schon viele Glanzresultate ab. Der 91-jährige Dolfi Kempf absolvierte dieses Jahr schon 50 Orientierungsläufe. (Bilder: PD/Elias Bricker)

Andi Imhof (links), erfolgreicher Schwinger und Nationalturner, lieferte in seiner Karriere schon viele Glanzresultate ab. Der 91-jährige Dolfi Kempf absolvierte dieses Jahr schon 50 Orientierungsläufe. (Bilder: PD/Elias Bricker)

Er läuft in Ungarn, Tschechien, aber auch im Tessin oder in Grindelwald. Sport ist sein Leben, OL seine Leidenschaft. Dolfi Kempf, Jahrgang 1926, wuchs in Altdorf auf. Nach der Ausbildung als Mechaniker zog es ihn nach Schweden und dann nach Australien, wo er sich fest niederlassen wollte.

Es kam anders: Dolfi Kempf kehrte zurück nach Altdorf. Viele hier kennen ihn als KTVler und Sportförderer, ob Handball oder Turnen, ob OL oder Langlauf. Seit seiner Pensionierung lebt er in Reckingen (Kanton Wallis). Täglich macht er eine halbe Stunde Gymnastik und im Winter vor der Haustür Langlauf.

Ein geachteter Orientierungsläufer

Dieses Jahr bestritt Dolfi Kempf rund 50 Orientierungsläufe. Man kennt ihn, empfängt ihn mit Sonderapplaus und in Ehren am Ziel, «macht ein Hallo daraus», wie er sagt. Vor allem in den Ländern des Ostens werde man als älterer Sportler sehr geachtet. Mit seinem kleinen grünen «Wohnmobil» legt er jährlich zirka 20000 Kilometer zurück. Zwischen den Rennen bleibe etwas Zeit für Wellness, meint er. Und Dolfi Kempf plant bereits die Rennen 2018.

Mit Dolfi Kempf zum Sonntagsgespräch von Triff Altdorf kommt Andi Imhof, wohnhaft in Attinghausen. Er ist Mitglied des Schwingklubs und des Turnvereins Bürglen. Seit dem 1. Mai 2013 arbeitet er bei der Firma Gipo AG/Emil Gisler AG in Seedorf als Konstrukteur. 2015 absolvierte er als erster Schwinger bei Swiss Olympic den Lehrgang zum diplomierten Berufstrainer.

Bereits 64 Kränze gewonnen

Mit dem Sieg am Eidgenössischen Nationalturntag in Eschenbach dieses Jahr durfte er einen weiteren grossen Erfolg feiern. Keiner hat das Nationalturnen in den vergangenen Jahren derart geprägt wie der Urner. Am Eidgenössischen Turnfest 2013 in Biel verteidigte er erfolgreich den Titel. Andi Imhof ist auch ein «Böser» im Schwingen. 2016 in Estavayer-le-Lac gewann er zum dritten Mal den eidgenössischen Kranz. Glanzresultate lieferte der Urner am «Eidgenössischen» 2010 in Frauenfeld mit dem 3. und am Unspunnen-Schwinget 2011 in Interlaken mit dem 2. Rang. Andi Imhof gewann 2011 das Urner Kantonale Schwingfest, 2015 das Ob- und Nidwaldner Kantonale Schwingfest und das «Innerschweizerische». Bis heute sind 64 Kränze zusammengekommen. Was plant Andi Imhof 2018?

Das Sonntagsgespräch vom 22. Oktober befasst sich mit Sport (einst und heute) mit Sportförderung und Training, mit Sport im Alter und mit Spitzensport. Wer kommt und zuhört, vernimmt Spannendes, Ernstes, Heiteres aus der «Wält und Üri. Geschter und hit», wie Triff Altdorf das Sonntagsgespräch formuliert. (red)

Hinweis:Die Veranstaltung in den Räumen von Triff Altdorf an der Dätwyler­strasse 15 in Altdorf beginnt um 17 Uhr und ist öffentlich.

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