ALTDORFER «KAFECHRÄNZLI»: «Von den Senioren können wir viel lernen»

Rund 300 Altdorfer Senioren erlebten am Mittwoch einen beschwingten und kurzweiligen Nachmittag. Und sie wurden gelobt – von der höchsten Urnerin persönlich.

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OK-Chefin Gerda Kainz gratuliert dem ältesten Jubilar im Saal, Adolf Walker-Bänziker. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

OK-Chefin Gerda Kainz gratuliert dem ältesten Jubilar im Saal, Adolf Walker-Bänziker. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Genau 40 Jahre sind es mittlerweile her, seit auf Initiative von Selina Dätwyler das erste Altdorfer «Kafechränzli» veranstaltet wurde. Knapp hundert Altdorfer Senioren folgten damals der Einladung. Bei der gestrigen Jubiläumsauflage, die wie gewohnt im «Uristier»-Saal der Dätwyler über die Bühne ging, war die Teilnehmerzahl dreimal so gross.

Ältester Anwesender war Adolf Walker-Bänziker. Der 97-Jährige durfte sich ebenso als Jubilar feiern lassen, wie achtzig weitere Senioren mit Jahrgang 1923 und älter. «Das ?Kafechränzli? ist längst zu einer Tradition geworden, die nicht mehr aus dem gesellschaftlichen Leben des Urner Hauptortes wegzudenken ist», mit diesen Worten brachte es Kurt Gisler, der durch das Programm führte, wohl auf den Punkt. Letzteres bestand aus dem bewährten Mix. Unterhaltungsblocks wechselten sich in bunter Folge mit Kurzansprachen ab.

Lob für die Senioren
Die Festansprache hielt keine Geringere als Landratspräsidentin Annalise Russi. Sie attestierte der älteren Generation, ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein. Diese sei viel besser informiert als früher, selbstständiger, unternehmungslustiger und offener für Neues, aber auch sozial besser integriert. «Von Ihnen, liebe Senioren, können wir noch viel lernen», so die höchste Urnerin.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.