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Altdorfer Mammutbaum bleibt in Erinnerung

Um die Bäume des Spitalgartens, die zu Gunsten des Neubaus gefällt werden mussten, unvergessen zu machen, hat sich die Bürgergemeinde Unterschächen ein besonderes Geschenk einfallen lassen.
Robi Kuster
Von links: Spitalgärtner Edy Geisseler, Beat Herger vom Forstteam Unterschächen, Peter Stadler von der Maschinenringdienstleistungs-GmbH und der Projektleiter des Neubaus, Rolf Zurfluh, bei der Übergabe des Erinnerungsstücks. (Bild: Robi Kuster, Altdorf, 26. März 2019)

Von links: Spitalgärtner Edy Geisseler, Beat Herger vom Forstteam Unterschächen, Peter Stadler von der Maschinenringdienstleistungs-GmbH und der Projektleiter des Neubaus, Rolf Zurfluh, bei der Übergabe des Erinnerungsstücks. (Bild: Robi Kuster, Altdorf, 26. März 2019)

Um Platz für den Spitalneubau zu schaffen, mussten mehrere Bäume im Spitalgarten gefällt werden (unsere Zeitung berichtete). Zum Andenken an die 48 Bäume, darunter auch gewaltige Mammutbäume, hat sich die Bürgergemeinde Unterschächen zusammen mit der Maschinenringdienstleistungs GmbH, welche die Bäume gefällt hatte, entschlossen, dem Kantonsspital Uri ein besonderes ein Erinnerungsstück zu schenken.

Am Dienstag fand die Übergabe des aussergewöhnlichen Geschenkes statt. Es wurde von Spitalgärtner Edy Geisseler und Rolf Zurfluh, Projektleiter des Spitalneubaus, freudig in Empfang genommen. Wie zu vernehmen war, soll es vorläufig beim Spitalgärtner Unterschlupf finden, bevor es dann vielleicht im neuen Spital eine endgültige Bleibe erhalten wird.

Jahrringe verraten das Alter der Baumtrophäe

Zurfluh zeigte sich überrascht vom schönen und sinnvollen Geschenk aus den Händen von Revierförster Beat Herger und Peter Stadler, Maschinenringdienstleistungs GmbH. Das Alter der Mammutbäume, die einst von Alois Baumann gesetzt worden waren, kann aus den Jahrringen der Baumtrophäe abgelesen werden. Die «Gravur» stammt von Meinrad Bissig. Damit wurde einem verschwindend kleinen Teil der Bäume doch noch die letzte Ehre erwiesen. Rund 100 Kubikmeter des gefällten Holzes wurden als Schnitzel- und lediglich 30 Kubikmeter als Nutzholz verwendet.

Das Erinnerungsstück hat einen Durchmesser von 1 Meter. Derjenige des grössten im Spitalgarten gefällten Mammutbaumes lag bei 3 Metern. Wie gross die neuen Bäume werden, konnte Spitalgärtner Edy Geisseler noch nicht sagen.

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