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Musikbühne Uri interpretiert altes Stück neu

Mit der Operette «Der fidele Bauer» will das Forum Musikbühne Uri die erfolgreichen Aufführungen der vergangenen Jahre fortsetzen. Nun sind die vielen Rollen verteilt und die Proben gestartet worden.
Georg Epp
Die Theaterspieler des Forums Musikbühne Uri üben im Kreis ihre Texte zur Operette ein. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 5. September 2018)

Die Theaterspieler des Forums Musikbühne Uri üben im Kreis ihre Texte zur Operette ein. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 5. September 2018)

Das Forum Musikbühne Uri hat mit seinen Stücken immer wieder das Publikum begeistert. Mit «Im weissen Rössel» (2006), «Die schöne Galathée» (2008), «Operettengala» (2009), «Der schwarze Hecht» (2010), «My Fair Lady» (2013) und «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» (2016) durfte sich das Forum in jedem Jahr auf einen grossen Besucheraufmarsch freuen.

Nach drei Jahren Unterbruch hat man nun das neue Projekt «Der fidele Bauer» gestartet. Als OK-Präsident amtet Ständerat Isidor Baumann, die Regie hat Franziska Dahinden übernommen. Der Aufruf an die Laienschauspieler, die Operette oder das Singspiel wieder zu unterstützen, fruchtete. Hanes Zwyssig freut sich, dass nach fast 14 Jahren wieder ein Orchester die Operette begleiten wird. Das Orchester mitgezählt, haben 105 Personen die Vorbereitungen in Angriff genommen. Die Textbücher wurden verteilt.

Profitenöre führen die Theaterspieler an

Vergangener Woche gingen die ersten Gesangs- und Textproben über die Bühne. Angeführt von den beiden Profitenören Reto Buggmann aus Zürich und Thimothy Löw aus Luzern haben die Laientheaterspieler die erste Probe absolviert. Löw besetzt die Hauptrolle als «Schtäiperbach Stefan» und Buggmann die Rolle des erwachsenen «Vinzenz».

Weitere wichtige Rollen werden von Franziska Dahinden als «ds rot Lisi, Mama von Heireli», Sarah Gisler als «Schtäiperbach Annemarie», Henning Marxen als « Karl Heinz von Grumow», Beatrice Mattli als «Marielä, die Magd von Oberplanggä Gusti» sowie Lisi Mattli als «Angela, Frau des Stadtpräsidenten Berlin» übernommen. Auch Tom Schmid als «Schtäiperbach Zachi – der fidele Bauer», Sepp Ziegler als «Oberplanggä Gusti» oder der 8-jährige Theo von Büren als «Heireli» spielen mit.

Texte erhalten eine neue Fassung im Urnerdialekt

«Der fidele Bauer» wurde im Jahre 1907 von Leo Fall komponiert, nun aber von Franziska Dahinden, Josef Arnold-Luzzani, Hanes Zwyssig und Kurt Dahinden inhaltlich, auf die heutige Zeit und den Kanton Uri modernisiert und in eine Urnerdialekt-Neufassung umgeschrieben. Auf humorvolle Art werden verschiedene, auch heute noch alltägliche Konflikte zwischen Schweizer und Deutschen in der Operette thematisiert. Die intensiven Proben beginnen im Januar.

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