AMSTEG: Herrenknecht verkauft seine Grosshalle

Eine einheimische Immobilien AG kauft die Herrenknecht-Werkhalle mit Büros. Der deutsche Hersteller von Tunnelbohr-maschinen verabschiedet sich aber nicht aus Uri.

Bruno Arnold
Merken
Drucken
Teilen
Die deutsche Herrenknecht AG am Ausbruch der beiden Röhren für den Gotthard-Basistunnel der Neat beteiligt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die deutsche Herrenknecht AG am Ausbruch der beiden Röhren für den Gotthard-Basistunnel der Neat beteiligt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die deutsche Herrenknecht AG war in den vergangenen Jahren mit ihren Tunnelbohrmaschinen unter anderem am Ausbruch der beiden Röhren für den Gotthard-Basistunnel der Neat beteiligt. 1998 hat die Schweizer Herrenknecht-Tochterfirma in Amsteg eine eigene Werkhalle mit Büros in Betrieb genommen. Seither werden dort Abbauwerkzeuge (Schneidrollen) für Tunnelbohrmaschinen gefertigt und revidiert. Beschäftigt waren in Spitzenzeiten bis zu 36 Herrenknecht-Mitarbeiter.

Grossaufträge ja, aber...

«Die aktuellen Schweizer Grossprojekte im Tunnelbau neigen sich dem Ende zu», begründet Ambros Gisler, Verwaltungsratspräsident der Herrenknecht Schweiz Holding AG den Verkauf der Werkhalle. «Es wird zwar in der Schweiz und im benachbarten Ausland auch in Zukunft Grossprojekte im Untertagbau geben, diese sind aber noch nicht baureif. Und ob Herrenknecht bei dereinst anfallenden Aufträgen zum Zuge kommen wird, kann im jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.»

Neue Besitzerin der Halle ist die R+R Immobilien AG von Remo und Ruth Walker aus Amsteg. Walker ist auch Inhaber der Walker Stahl- und Metallbau AG in Amsteg. Die 12 bis 15 in Amsteg verbleibenden Herrenknecht-Leute werden aber ebenso Gebäudeflächen nutzen und können somit von Amsteg aus auftragsbezogen Service und Personal anbieten. «Die Herrenknecht (Schweiz) AG bleibt mit diesem Schritt dem Standort Amsteg und dem Kanton Uri substanziell treu», betont Gisler.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen UZ und im E-Paper.