An Urner Gymi und BWZ gilt nun volle Maskenpflicht

Der Bundesratsentscheid veranlasst die Bildungs- und Kulturdirektion zu leichten Verschärfungen. Ziel soll der Schutz der Schülerinnern, Schüler und Lehrpersonen bleiben.

Florian Arnold
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Am Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri und an der Kantonalen Mittelschule Uri wird die volle Maskenpflicht eingeführt. Dies teilte die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) am Mittwochabend mit. Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Corona-Pandemie habe der Bundesrat ab dem 29. Oktober neue landesweit geltende Massnahmen beschlossen. Demnach wird auf der Sekundarstufe II neu die Maskenpflicht eingeführt. In Uri sind davon das Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) sowie die Kantonale Mittelschule Uri betroffen. «Beide Schulen hatten die Maskentragepflicht schon in den vergangenen Wochen stufenweise den besonderen Bedingungen angepasst beziehungsweise ausgeweitet», schreibt die BKD.

Für die obligatorische Schule (Kindergarten, Primarschule, Oberstufe) hat der Bundesrat keine weiteren Vorgaben gemacht. Hier gilt nach wie vor die Zuständigkeit der Kantone. «Aufgrund einer aktuellen Beurteilung erfordert die Lage in Uri keine Verschärfung des bisher geltenden Regimes», so die BKD. Somit bleibt das Schutzkonzept für die obligatorischen Schulen in Uri vorerst unverändert, was bedeutet: In der Volksschule ist die Maskenpflicht in den Schulhäusern weiterhin auf die erwachsenen Personen beschränkt. In Situationen, wo der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder andere Schutzvorkehrungen (zum Beispiel Plexiglasscheiben) vorhanden sind, dürfen Lehrpersonen die Maske indes abnehmen. «Oberstes Ziel bleibt weiterhin, die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen vor einer Ansteckung in der Schule zu schützen und so auch einen neuerlichen Wechsel in den Fernunterricht vermeiden zu können.»