ANDERMATT: Alles bereit für neue Windkraftanlagen

Der Urner Regierungsrat hat den Teilzonenplan Gütsch (Andermatt) genehmigt. Dank einer Sonderbauzone Windkraftanlagen ist eine Erweiterung der bisherigen Anlage möglich.

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Montage des Windkraftwerks auf dem Gütsch im Oktober 2004. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Montage des Windkraftwerks auf dem Gütsch im Oktober 2004. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Das Elektrizitätswerk Ursern (EWU) betreibt seit 2004 auf dem Gütsch ob Andermatt eine Windkraftanlage. Das EWU will an diesem Standort drei zusätzliche Windkraftanlagen erstellen. Wie der Urner Regierungsrat mitteilt, hat am 25. August die Offene Dorfgemeinde Andermatt der Teilzonenplanung Gütsch zugestimmt. Nun hat auch der Regierungsrat den Teilzonenplan genehmigt.

Die Teilzonenplanung Gütsch besteht aus dem Teilzonenplan Gütsch und einer Ergänzung der Bau- und Zonenordnung. Im Teilzonenplan ist neu eine Sonderbauzone Windkraftanlagen vorgesehen. Sie umfasst den Standort der bestehenden Pilotanlage und zusätzlich den Raum für drei neue Windkraftanlagen.

Im Konzept «Windenergie Schweiz wird der Standort Gütsch» als prioritär und geeignet bezeichnet, heisst es in der Mitteilung weiter. Jede weitere Windkraftanlage im gesamten Gebiet Gütsch, welche zusammen mit den bestehenden Anlagen den Schwellenwert von 5 Megawatt überscheitet, unterstehe der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung.

ana