ANDERMATT: Bobbahn: Verband bekräftigt die Idee

Mit der geplanten Bob-Anschiebebahn in Andermatt geht es vorwärts. Die Delegierten des Schweizerischen Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton-Sportverbandes (SBSV) tagten am Wochenende im Urserntal und bekräftigten ihr Interesse am Standort Andermatt.

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An der Züspa 2007 wurde die Anschiebebahn von den Athleten einem ersten grossen Test unterzogen. (Bild pd)

An der Züspa 2007 wurde die Anschiebebahn von den Athleten einem ersten grossen Test unterzogen. (Bild pd)

Schon im Verlauf des Sommers soll im Hauptort des Urserentals die erste vereiste Bob-, Skeleton- und Schlitten-Startstrecke der Schweiz entstehen. Wie der SBSV mitteilt, konnten am Freitag «wesentliche Entscheide an einer Sitzung mit der Gemeinde Andermatt und dem Bundesamt für Sport getroffen werden».

Der Urner Sicherheitsdirektor Joseph Dittli zeigte sich an der Zusammenkunft des SBSV überzeugt, dass es den Beteiligten gemeinsam gelingen werde, die noch bestehenden Hürden zu überwinden.

Erster Wettkampf im September
Nicht nur für Andermatt und den Kanton Uri ist die Realisierung der Bobstartstrecke bedeutsam. SBSV-Zentralpräsident Peter J. Schmid hat die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver im Visier. Für ein erfolgreiches Abschneiden sei eine vereiste Startstrecke wegweisend.

Andermatt sei der ideale Standort. «Die Gemeinde erfüllt mit ihren Infrastrukturen, dem Klima und der geografischen Lage alle Voraussetzungen für einen optimalen Trainingsbetrieb», so Peter J. Schmid. Er zeigte sich optimistisch, dass bereits im September die Start-Schweizer-Meisterschaften in Andermatt stattfinden können.

Betrieb, Unterhalt und Finanzierung der Bahn würden beim SBSV liegen; dieser hat heuer das Ziel einer ausgeglichenen Bilanz erreicht, wie es an der DV hiess.

red