ANDERMATT: Bürgschaft sorgt für rote Köpfe

Die Rechnung 2012 weist tiefrote Zahlen aus. Viel zu reden gab auch eine Bürgschaft von 2,5 Millionen, über die am 9. Juni an der Urne abgestimmt wird.

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Sicht auf Andermatt, fotografiert vom Bätzberg. (Bild: Archiv Neue UZ)

Sicht auf Andermatt, fotografiert vom Bätzberg. (Bild: Archiv Neue UZ)

Am 9. Juni wird in Andermatt über die Gewährung einer Bürgschaft von 2,5 Millionen Franken für die Netzgesellschaft AG, an der die Gemeinde eine Aktienmehrheit von 51 Prozent hält, zur Absicherung des Bankkredits der Urner Kantonalbank abgestimmt. Das Wärmeverbundnetz ist momentan noch im Bau.

Bisher sind 6 Millionen Franken investiert worden. Im Endausbau sollen es 11 Millionen Franken sein. An der Gemeindeversammlung zeigte sich nun, dass mit dieser Bürgschaft längst nicht alle einverstanden sind. Angesichts der Finanzlage sei so etwas fragwürdig und zu risikoreich, argumentierten die Gegner.

Zudem wurde Gemeindepräsident Roger Nager auch noch persönlich angegriffen, weil er in der Netzgesellschaft AG das Amt des Verwaltungsratspräsidenten innehat. Von Interessenkonflikt und sogar von Vetternwirtschaft war die Rede.

Hohe Verschuldung

Für einigen Gesprächsstoff sorgte sorgten auch die in Schieflage geratenen Finanzen der Gemeinde. Zu reden gaben auch die in Schieflage geratenen Finanzen der Gemeinde. Gemäss Finanzplan dürfte die Pro-Kopf-Verschuldung bis 2015 auf 4500 Franken ansteigen.

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