ANDERMATT: Das Bergungsteam leistet Knochenarbeit

Die Bergung der entgleisten Wagen der Matterhorn-Gotthard-Bahn läuft nach Plan. Bis am Freitag soll die äusserst aufwendige Aktion abgeschlossen sein.

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Mit zwei Pneukranen werden die Wagen wieder auf die Geleise gehievt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Mit zwei Pneukranen werden die Wagen wieder auf die Geleise gehievt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Am Montag hatte der Luftdruck eines Schneerutsches eine Zugkomposition der Matterhorn-Gotthard-Bahn erfasst und drei Passagier- sowie einen Autoverladewagen von der 64 Tonnen schweren Lok weggerissen. Die Wagen wurden aus den Schienen katapultiert und rutschten anschliessend das steile Gelände hinunter. Die Schadenhöhe ist noch unbekannt.

Vormittag begann nun ein rund 30-köpfiges Team bei strahlendem Sonnenschein mit der Bergung. Zunächst wurde der Autoverladewagen mit Hilfe zweier Pneukrane, die via Oberalpstrasse zur Unglücksstelle gelangt waren, zurück auf die Schienen gezogen. Anschliessend bereiteten die Spezialisten die Bergung des ersten Passagierwagens vor. Die anderen beiden Passagierwagen sollen im Verlaufe des (heutigen) Donnerstags zurück auf die Schienen gezogen werden. Bislang sei die Bergung nach Plan verlaufen, sagte Willi In-Albon, Leiter Infrastruktur bei der Matterhorn-Gotthard-Bahn.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.