ANDERMATT: Der letzte Vertrag ist unterzeichnet

Samih Sawiris kann seinen 18-Loch-Golfplatz bauen. Seit Dienstagmittag gehören ihm alle benötigten Flächen. Auch Regierungsrat Isidor Baumann atmet auf.

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Die Landerwerbsverhandlungen mit den Urschner Bauern verliefen recht harzig – aber erfolgreich. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Die Landerwerbsverhandlungen mit den Urschner Bauern verliefen recht harzig – aber erfolgreich. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

amih Sawiris hat die Landflächen für seinen 18-Loch-Golfplatz im geplanten Andermatter Ferienresort definitiv auf sicher. «Gestern Mittag ist der letzte Vertrag mit den Bauern unterzeichnet worden», erklärte Sawiris-Berater Franz Egle auf Anfrage.

Isidor Baumann war mit Geduld und Hartnäckigkeit dabei
«Dass wir nun so weit sind, ist vor allem auch das Verdienst von Regierungsrat Isidor Baumann», betont Egle. «Isidor Baumann hat dank seines grossen Einfühlungsvermögens die richtige Mischung zwischen Geduld und Hartnäckigkeit gefunden. Dies hat wesentlich dazu beigetragen, dass die komplexen Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden konnten.»

«Die Eigentumsverhältnisse sind nun klar», freut sich auch Isidor Baumann. Jetzt gehe es nur noch darum, einige Pachtverträge für gewisse Restflächen auszuarbeiten. «Es handelt sich dabei um Flächen, die im Rahmen der Landerwerbsverhandlungen gesichert wurden und jetzt noch unter den Bauern aufgeteilt werden können.»

Arbeit der Volkswirtschaftsdirektion ist noch nicht abgeschlossen
Baumann möchte die Landerwerbsverhandlungen rückblickend nicht als schwierigste Aufgabe in seiner bisherigen Regierungszeit bezeichnen. Für ihn habe aber mit der gestrigen Unterschrift «bestimmt eine der grössten emotionalen Herausforderungen» ein Ende gefunden. «Wir hatten es mit Leuten zu tun, deren persönliche Betroffenheit aufgrund ihres speziellen Bezugs zur Scholle sehr gross war», sagt Baumann.

Die Arbeit der Volkswirtschaftsdirektion ist aber mit dem Ende der Landerwerbsverhandlungen noch nicht abgeschlossen. «Wir werden noch verschiedene Einzeldossiers zu betreuen haben.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.