ANDERMATT: Die Schwebebahn-Pläne sind bereits vom Tisch

Die Mega-Bahn zwischen Gurschenalp und Nätschen gibts nur auf dem Papier. An eine Realisierung denkt vorderhand niemand.

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Die Idee: Eine Seilbahn vom Nätschen zur Gurschenalp hoch über Andermatt. (Grafik Janina Noser/Neue LZ)

Die Idee: Eine Seilbahn vom Nätschen zur Gurschenalp hoch über Andermatt. (Grafik Janina Noser/Neue LZ)

Der Bau einer Schwebebahn zwischen Gurschenalp und Nätschen ist kein Thema mehr. Es wird auch kein entsprechendes Projekt in den Richtplan aufgenommen. Zu diesem Entscheid kamen am Mittwoch die Teilnehmer an einer Sitzung, an der Kanton, Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS), Andermatt Alpine Destination Company (AADC) und die Umweltverbände teilgenommen haben.

«Völlig unnötig», sagt Pia Tresch, Geschäftsstellenleiterin der Pro Natura Uri. Das komme überhaupt nicht in Frage. Schliesslich könne man auch ohne Bahn rasch von einem Gebiet ins andere wechseln. Die Idee einer Schwebebahn stammt von der Firma, die den Masterplan für Samih Sawiris Ferienresort ausgearbeitet hat. Aber AADC ist die Verbindung mittels Schwebebahn zwischen Gurschenalp und Nätschen kein Thema. «Wir wollen die Talschaft nicht verschandeln», sagte Ursi Ineichen, Leiterin Kommunikation der Andermatt Alpine Destination AG, auf Anfrage.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.