Andermatt: Drei Büros planen Areal-Gestaltung

Eine Jury hat drei Planungsbüros auserkoren, welche die Schnittstelle zwischen dem traditionell gewachsenen Dorf Andermatt und dem neuen Resort des ägyptischen Investors Samih Sawiris gestalten sollen. Sie kommen aus Kairo, München und Porto.

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Juryvizepräsident Kurt Aellen, Chairman Samih Sawiris sowie die Architekten Max Germann, Tobias Ammann und Carl Fingerhuth (von links). (Bild: PD)

Juryvizepräsident Kurt Aellen, Chairman Samih Sawiris sowie die Architekten Max Germann, Tobias Ammann und Carl Fingerhuth (von links). (Bild: PD)

Dem Areal zwischen dem bestehenden Dorf Andermatt und dem neuen Tourismusresort komme künftig als Begegnungszone und Verbindung zwischen den beiden Dorfteilen eine bedeutende Funktion zu, teilte Andermatt Swiss Alps (ASA) am Donnerstag mit.

In diesem Bereich entsteht unter anderem der neue Bahnhof, die Schwimmhalle und die Talstation des Skigebiets. Um optimale Gestaltungslösungen zu finden, hatte die Auftraggeberin ASA im Februar 2011 einen anonymen, internationalen Planungs- und Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

Insgesamt reichten 38 Planungsbüros aus den Kontinenten Afrika, Amerika, Australien und Europa ihre Vorschläge ein. Für die erste Phase mussten städtebauliche Konzepte eingereicht werden. In einer zweiten Phase wurden neun Büros zu einer detaillierten Ausarbeitung aufgefordert.

Eine 27-köpfige, breit abgestützte Fachjury prüfte diese nach unterschiedlichen Kriterien. Fünf Büros erhielten eine Preissumme von je 30'000 Franken, drei Planungsbüros aus Kairo, München und Porto wurden zur nächsten Überarbeitsungsphase eingeladen.

sda