ANDERMATT: Ferienresort ist nicht gefährdet

Die integrale Realisierung des Resorts von Samih Sawiris ist nach wie vor auf Kurs. Das schreibt die Urner Regierung in einer Antwort auf einen Vorstoss aus dem Landrat.

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Richtfest im November 2012 für die erste Villa des Andermatt Swiss Alps Resorts in Andermatt. (Bild: Keystone)

Richtfest im November 2012 für die erste Villa des Andermatt Swiss Alps Resorts in Andermatt. (Bild: Keystone)

Nach Meinung des Urner SP-Landrats Toni Moser wurden die Bewilligungen für den Bau des Golfplatzes und einer Villa in der Tourismuszone A des Tourismusresorts Andermatt (TRA) zu früh erteilt. Voraussetzung dafür sei die integrale Realisierung des Resorts, die unter anderem den Bau von zwei Hotels, eines öffentlichen Hallenbads sowie die Verbindung der Tourismuszonen mit dem Bahnhof Andermatt beinhalte. Diese integrale Realisierung sei aber nicht sichergestellt, hielt Moser in seiner Kleinen Anfrage fest.

In ihrer Antwort teilt nun aber die Regierung diese Meinung nicht. Aufgrund des veränderten Umfelds (internationale Finanzmarktkrise, politische Situation in Ägypten, Zweitwohnungsinitiative) sei es zwar zu Verzögerungen bei der Realisierung des Resorts gekommen. «Die integrale Realisierung ist aber nach wie vor sichergestellt», betont die Regierung.

Die entsprechenden Sicherheiten seien in je einem separaten Infrastrukturvertrag der Gemeinde Andermatt und des Kantons Uri mit der Bauherrschaft geregelt und konkretisiert. Die Gemeinde Andermatt und die Bauherrschaft hätten aber Ende November 2012 eine Anpassung des Infrastrukturvertrags unterzeichnet. Dabei sei unter anderem neu geregelt worden, dass mit dem Bau des Sportzentrums spätestens im Jahr 2016 begonnen werde und dieses bis spätestens Ende 2018 fertiggestellt sein müsse. Der Golfplatz dürfe ab Sommer 2013 den Betrieb eingeschränkt aufnehmen und erst im Sommer 2016 offiziell eröffnet werden.

Bruno Arnold

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