ANDERMATT: Gletscher hält Pistencrew auf Trab

Beschneiungsanlagen und Gletscherabdeckung mittels Spezialvlies sei Dank: Am Gemsstock kann man seit Samstag wieder mit Ski hinunterbrettern.

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Tino Gamma präpariert die Talstation des Sessellifts Gurschen. (Urs Hanhart/Neue UZ)

Tino Gamma präpariert die Talstation des Sessellifts Gurschen. (Urs Hanhart/Neue UZ)

Beim Saisonstart im grössten Urner Skigebiet, das sich oberhalb von Andermatt befindet, war das Vergnügen allerdings noch ein wenig eingeschränkt. Es konnte erst der Sessellift auf der Gurschenalp bei der Mittelstation der Seilbahn in Betrieb genommen werden. Die anderen Pisten sind noch nicht bereit, sollen aber am kommenden Samstag freigegeben werden. Mit dem durchgehenden Betrieb will man am 4. Dezember starten. Bis dahin laufen die Anlagen nur an den Wochenenden.

Frau Holle sorgte zum richtigen Zeitpunkt für Nachschub. Am letzten Wochenende vor der Eröffnung fielen 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee. Zuvor hatte es eine längere Wärmeperiode mit Regen bis weit hinauf gegeben. «Ganz oben auf dem Gemsstock liegt jetzt eine rund 130 Zentimeter dicke Schneeunterlage. Das ist ein guter Wert für diese Jahreszeit», sagt Carlo Danioth, der sich seit 16 Jahren als Pisten- und Rettungschef verantwortlich zeichnet, räumt aber ein: «Ohne unsere Beschneiungsanlagen hätten wir noch nicht eröffnen können, zumal die Wintersportler heute hohe Ansprüche stellen. An einigen Stellen wäre die Schneedecke zu dünn gewesen.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».