ANDERMATT GOTTHARD SPORTBAHNEN (AGS): Steinegger: mehr Geld von Urnern selber

Im Skigebiet Andermatt muss dringend investiert werden. Franz Steinegger sucht Geldgeber nicht nur auswärts.

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Franz Steinegger, Verwaltungsrats-präsident der Andermatt-Gotthard-Sportbahnen.(Bild Boris Bürgisser/Neue LZ).

Franz Steinegger, Verwaltungsrats-präsident der Andermatt-Gotthard-Sportbahnen.(Bild Boris Bürgisser/Neue LZ).

138 000 Personen weniger transportiert, ein Unternehmensverlust von 560 000 Franken, grosser Sanierungsbedarf: Nach dem Geschäftsjahr 2007/08, präsentiert sich die Situation bei den Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS) nicht unbedingt rosig. AGS-Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger will trotzdem nicht dramatisieren: «Es sieht sicher nicht gut aus, aber immerhin besser als noch vor zwei, drei Jahren.»

«Nicht schlechter machen»
Steinegger weiss: «Der Gastronomiebetrieb auf dem Gurschen muss effizienter organisiert werden. Auch bei den touristischen Transportanlagen sind wir nicht überall auf dem neusten Stand. Den Sessellift Andermatt-Nätschen würden wir gerne modernisieren.» Dennoch: «Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht selber schlechter machen, als wir sind.» Im Vergleich mit nationalen und internationalen Destinationen derselben Grösse schneide Andermatt gar nicht schlecht ab. Steinegger betont lieber die Vorzüge: «Wir bieten Pisten an, auf denen sich jedermann bewegen kann.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».