ANDERMATT: Gutes Ende auf der «Chedi»-Baustelle

Für die 35 polnischen Arbeiter, die schlecht behandelt wurden, ist nun eine Lösung gefunden. Sie werden in Deutschland weiterbeschäftigt.

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Blick auf die Chedi-Bautelle im Dezember 2012. (Bild: Florian Arnold/Neue UZ)

Blick auf die Chedi-Bautelle im Dezember 2012. (Bild: Florian Arnold/Neue UZ)

Endlich ein Ende um die Querelen auf der Baustelle des ägyptischen Grossinvestors Samih Sawiris: Die 35 polnischen Arbeiter, die auf der Baustelle des Luxushotels Chedi beschäftigt waren, erhalten eine Anstellung in Deutschland. Zudem werden ihre Januarlöhne ausbezahlt und das fehlbare deutsche Subunternehmen Condor hat diesen 52 000 Franken zurückerstattet, wie die Gewerkschaft Unia, sowie mehrere beteiligte Unternehmen auf Anfrage bestätigen. Das Geld hatte man den Polen vom Lohn abgezogen, weil sie angeblich mutwillig grossen Schaden in ihren Unterkünften angerichtet hatten, der umfassende Renovationen nötig gemacht hätte.

Kanton berief runden Tisch ein

Es ist ein Happy End, nachdem die Condor den polnischen Arbeitern die Löhne wiederholt erst mit massivsten Verspätungen ausbezahlt und mehrfach gegen geltendes Arbeitsrecht verstossen hatte. Die Gewerkschaft Unia und die Bauherrin Andermatt Swiss Alps hatten gefordert, dass die Polen auf der Chedi-Baustelle weiterbeschäftigt werden. Dies nachdem klar war, dass die Condor auf Druck der Bauherrin, die Baustelle per Ende Januar verlassen muss.

Musterzimmer im «The Chedi» (Bild: PD)
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Musterzimmer im «The Chedi» (Bild: PD)
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Musterzimmer im «The Chedi» (Bild: PD)

Zu einer Einigung hat nun ein Treffen am 28. Januar geführt, das von der Urner Volkswirtschaftsdirektion organisiert wurde. Urban Camenzind, Volkswirtschaftsdirektor von Uri: «Was da gelaufen ist und wie die Probleme medial diskutiert wurden, hat uns nicht befriedigt. Beim Verhandlungstermin sind gute Lösungen gefunden worden.»

Aleksandra Mladenovic

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