Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Andermatt kommt grosse Ehre zu teil

Zum ersten Mal erhält im Kanton Uri eine Gemeinde das Label «jugendfreundliches Bergdorf». Am 30. August wird der Preis in Bern übergeben.
Jugendliche am Festival Andermatt Live vergangenes Jahr. Die Gemeinde Andermatt zeichnet sich durch ein vorbildliches und langfristiges Engagement für ihre Jugendlichen aus. (Bild: Urs Hanhart, 18. März 2017)

Jugendliche am Festival Andermatt Live vergangenes Jahr. Die Gemeinde Andermatt zeichnet sich durch ein vorbildliches und langfristiges Engagement für ihre Jugendlichen aus. (Bild: Urs Hanhart, 18. März 2017)

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) freut sich, Andermatt als erste Gemeinde des Kantons Uri auszuzeichnen. In einer feierlichen Zeremonie wird das Label «jugendfreundliche Bergdörfer» am 30. August in Bern übergeben. Andermatt zeichnet sich durch ein vorbildliches sowie langfristiges Engagement für ihre Jugendlichen aus. Der Andermatter Gemeinderat Jost Meyer hat zusammen mit Josef Schuler, ehemaliger Leiter des Amts für Kultur und Sport einen entsprechenden Anforderungskatalog bearbeitet und eingereicht.

«Das Ziel des Labels ist der Abwanderung von Jugendlichen aus den Berggebieten langfristig entgegenzuwirken. Durch die Umsetzung von gezielten Massnahmen zur Verbesserung der Perspektiven von Jugendlichen in Berggebieten kann die Negativspirale der Abwanderung unterbrochen werden», ist Jost Meyer überzeugt.

Steigerung der Attraktivität für Neuzuzüger

Die Gemeinden werden angehalten den Bereichen, Schulwesen, Kinderbetreuung, Mobilität, Freizeit, Generationenaustausch, Job- und Wohnsituation aktiv Massnahmen für die Jugendlichen zu ergreifen sowie den Einbezug der Jugend in die Gemeindeentwicklung fördern. Vor allem bei der Wohnsituation ist noch Handlungsbedarf, so Jost Meyer weiter. Neben der Anerkennung der Förderung der Jugend wird das Image der Gemeinde verbessert sowie die Attraktivität für Neuzuzüger, insbesondere für Familien, gesteigert. Zudem verhilft das Label den Jugendverantwortlichen zu mehr Rückhalt für ihre Arbeit.

Ein Jugendforum prüft Kandidaturen

Das Label wird ganz nach dem Motto «für Jugendliche von Jugendlichen» vergeben. Eines aus Jugendlichen der Labelgemeinden gebildetes Jugendforum prüft jährlich die Kandidaturen und vergibt das Label. So wird sichergestellt, dass nur Gemeinden mit dem Label ausgezeichnet werden, welche Massnahmen ergreifen, die auch tatsächlich den Jugendlichen zugutekommen.

Neu für Andermatt werden Schmid Eric und Nino Briker Einsitz nehmen, die zweimal jährlich in Bern tagen werden, und weitere Dossier prüfen und bewerten. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.