ANDERMATT: Lawinen: Retter simulieren ein Grossereignis

Bei einer grossen Rettungsübung am Gemsstock mussten Lawinenopfer geortet und geborgen werden. Rund 70 Rettungskräfte und ein Super Puma standen im Einsatz.

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Lawinenretter im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

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Eine vierköpfige Skitourengruppe hat oberhalb des Sankt-Anna-Firn ein riesiges Schneebrett ausgelöst und ist mitgerissen worden. Von den Schneemassen wird auch eine fünfköpfige Freeride-Gruppe erfasst. Von den Betroffenen sind mehrere komplett verschüttet worden, einige nur teilweise: Dieses Szenario war Hauptbestandteil einer Lawinenrettungsübung, die am Samstag am Gemsstock in Andermatt durchgeführt wurde.

Bild: Urs Hanhart / Neue UZ
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Rund 70 Rettungskräfte beteiligten sich an der Übung, darunter Spezialisten der Alpinen Rettung Zentralschweiz, Gebirgsspezialisten des Militärs und Lawinenhundeführer mit ihren Tieren. Auch ein Super Puma der Schweizer Luftwaffe stand im Einsatz. Sie alle probten das Zusammenspiel bei einem Grossereignis. Roger Würsch, Technischer Leiter bei der Alpinen Rettung Zentralschweiz, zeigte sich zufrieden. «Die Abläufe haben gestimmt. Es gab aber einige Kleinigkeiten, die noch verbessert werden können», bilanzierte er. «Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Übung werden in die Ausbildung einfliessen.»

Urs Hanhart