ANDERMATT: Militär spricht sich für Standort Andermatt aus

Die Gebirgsspezia­listen der Armee haben in Andermatt ihre Ausbildung auf einen neuen Standard gebracht. Das ist nun belohnt worden.

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Kaserne Andermatt - im Bild Oberleutnant Marco Gerig. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Kaserne Andermatt - im Bild Oberleutnant Marco Gerig. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

«Wir wollen unsere Arbeit immer noch effizienter und qualitativ besser gestalten», sagt Oberst Franz Nager, Kommandant des Kompetenzzentrums Gebirgsdienst der Armee in Andermatt. Deshalb haben Nager und sein Kader im vergangenen Jahr die Rekrutenschule und die Unteroffiziersschule des Gebirgsdiensts neu in Ausbildungsmodule gegliedert.

Die Neuerungen haben sich gelohnt: Nun wurde das Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee in Andermatt mit dem Qualitätsgütesiegel European Foundation for Quality (EFQM) ausgezeichnet. «Mit diesem Zertifikat darf der Verbesserungsprozess aber nicht zu Ende sein», betonte Franz Nager gestern an der Zertifikatsübergabe.

Noch 130 Rekruten jährlich
Divisionär Fred Heer, Stellvertreter Kommandant Heer, fügte an: «In meiner Ausbildung lernten wir kommandieren, kontrollieren und korrigieren.» Doch dies allein reiche nicht aus.

Jährlich absolvieren gerade noch 130 Gebirgsspezialisten die Rekruten­schule in Andermatt. Trotzdem will Fred Heer am Gebirgsdienst festhalten. «In einem Land, in dem 60 Prozent der Fläche Berge sind, wären wir schlecht beraten, wenn wir den Gebirgsdienst einfach aufgeben würden», sagte er.

Elias Bricker

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.