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ANDERMATT: Neue Sesselbahn auf der Gurschenalp vor Start

In zwölf Tagen soll die erste neue Sechser-Sesselbahn im Gebiet Andermatt / Sedrun fahren. Derzeit wird die neue Bahn auf Herz und Nieren getestet.
Bergstation der neuen Sechser-Sesselbahn. (Bild PD)

Bergstation der neuen Sechser-Sesselbahn. (Bild PD)

Die Bauarbeiten für die neue Sechsersesselbahn Gurschen - Gurschengrat am Gemsstock sind abgeschlossen – «dank gutem Wetter und effizienter Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen», wie Andermatt Swiss Alps am Montag in einer Mitteilung schreibt. Die neue Anlage ist 900 Meter lang, hat 7 Millionen Franken gekostet und kann 2290 Personen pro Stunde transportieren.

Momentan wird die neue Bahn auf Herz und Nieren geprüft. Dabei führen Spezialisten der Garaventa einen Probebetrieb von 50 Stunden durch, um alle möglichen Manöver zu testen: Das Ein- und Ausgaragieren der Sessel, das Fahren verschiedener Betriebsgeschwindigkeiten, das Mitführen von Ladungen oder auch Fahrten mit dem Notantrieb. Der letzte wichtige Termin steht jedoch noch an.

«Die Sesselbahn muss noch vom Bundesamt für Verkehr abgenommen werden. Drei Ingenieure werden die Anlage mechanisch, bautechnisch und elektronisch prüfen und über die Erteilung der Betriebsbewilligung entscheiden», wird Tobias Gisler, Leiter Technischer Dienste der Andermatt Sedrun Sport AG, in einer Mitteilung zitiert. Sofern all dies reibungslos abläuft, und der Winter im Skigebiet definitiv Einzug hält, kann die Skisaison am Gemsstock am Samstag, 14. November eröffnet werden – mit der neuen Sesselbahn.

Das Gesamtprojekt der Skigebietsverbindung Andermatt–Sedrun umfasst den Bau von insgesamt 14 Transportanlagen, davon 10 Anlagen in der ersten (vier Neubauten, fünf Ersatzanlagen und ein Umbau) und 4 Anlagen in der zweiten Etappe (drei Neubauten, eine Ersatzanlage, siehe Grafik). Gleichzeitig werden auch die Beschneiungsanlagen, Pisten und Restaurants ausgebaut. Für die erste Etappe plant die Andermatt Swiss Alps Investitionen in der Höhe von rund 130 Millionen Franken. Der Start zur zweiten Etappe ist im Zeitraum 2019/20 geplant.

Im nächsten Sommer sollen Beschneiungsanlagen im Gebiet Tiarms-Clamut und Oberalppass sowie an der Talabfahrt Gurschen–Andermatt realisiert werden. Zudem sind die Baustarts für die Gondelbahn Andermatt–Nätschen–Gütsch sowie der Sesselbahn Unter Stafel–Gütsch geplant. Voraussetzung ist ein reibungsloser Ablauf des Planungs- und Bewilligungsverfahrens.

pd/rem/urh

Die Bauarbeiten für die Sechser-Sesselbahn auf der Gurschenalp sind abgeschlossen. (Bild PD)

Die Bauarbeiten für die Sechser-Sesselbahn auf der Gurschenalp sind abgeschlossen. (Bild PD)

Talstation der neuen Sesselbahn auf dem Gurschen. (Bild PD)

Talstation der neuen Sesselbahn auf dem Gurschen. (Bild PD)

Derzeit findet ein Probebetrieb statt, auch in den späten Abendstunden. (Bild PD)

Derzeit findet ein Probebetrieb statt, auch in den späten Abendstunden. (Bild PD)

Noch fehlt der ganz grosse Schnee auf der Gurschenalp. (Bild PD)

Noch fehlt der ganz grosse Schnee auf der Gurschenalp. (Bild PD)

Blick auf die neue Sesselbahn, im Hintergrund der Nätschen. (Bild PD)

Blick auf die neue Sesselbahn, im Hintergrund der Nätschen. (Bild PD)

Skigebiet Andermatt-Sedrun: Das ist geplant. (Bild: Grafik Neue LZ)

Skigebiet Andermatt-Sedrun: Das ist geplant. (Bild: Grafik Neue LZ)

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