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ANDERMATT: Präsidium: Parteiloser tritt wieder an, FDPler gibt auf

Bei der Wahl ums Andermatter Gemeindepräsidium - das einzige solche Vollamt in Uri - tritt Quereinsteiger Jost Meyer (Parteilos) im zweiten Durchgang erneut an. FDP-Kandidat Ludwig Loretz hatte sich nach einem überraschend schlechten Resultat aus dem Rennen genommen.
Ludwig Loretz (links) zieht seine Kandidatur für das Gemeindepräsidentenamt in Andermatt zurück. Jost Meyer (rechts) bleibt Kandidat. (Symbolbild Neue UZ)

Ludwig Loretz (links) zieht seine Kandidatur für das Gemeindepräsidentenamt in Andermatt zurück. Jost Meyer (rechts) bleibt Kandidat. (Symbolbild Neue UZ)

Ludwig Loretz will nicht mehr vollamtlicher Andermatter Gemeindepräsident werden. «Ich spüre den notwendigen Rückhalt in der Bevölkerung nicht respektive zu wenig», begründet der 52-jährige FDP-Landrat seinen Entscheid.

Loretz hatte am Sonntag das absolute Mehr um 108 Stimmen verpasst. Er lag zudem 78 Stimmen hinter seinem einzigen Konkurrenten Jost Meyer (55), der bisher noch nie ein politisches Amt ausgeübt hat. «Ich akzeptiere den Entscheid der Bevölkerung», betonte Loretz auf Anfrage. «Obwohl ich nach dem ersten Wahlgang sehr viel Aufmunterung und Zuspruch erhalten habe und das Gemeindepräsidium auch gerne ausgeübt hätte, ziehe ich aber meine Kandidatur definitiv zurück.»

Zweiter Wahlgang am 3. Juli

Der zweite Wahlgang findet voraussichtlich am 3. Juli statt. Definitiv entscheidet der Andermatter Gemeinderat am Mittwoch, wie es bei der Gemeindeverwaltung auf Anfrage hiess.

Im ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag hatten sowohl Loretz wie auch Meyer das absolute Mehr von 224 Stimmen verpasst. Ludwig Loretz erhielt 116 Stimmen, Jost Meyer kam auf 194 Voten. Die Wahlbeteiligung betrug 51,7 Prozent.

Jost Meyer tritt wieder an

Der 55-jährige Handelsfachmann und Swisscom-Berater Jost Meyer, der bisher noch nie ein politisches Amt inne hatte, will wieder antreten, wie er am Dienstag auf Anfrage sagte. Sein 52-jähriger Freisinniger Kontrahent Ludwig Loretz hatte seine Kandidatur am Montag zurückgezogen, wie er gegenüber Medien verlauten liess. Er habe den notwendigen Rückhalt in der Bevölkerung zu wenig gespürt.

Die Ersatzwahl ist nötig, weil der amtierende Gemeindepräsident von Andermatt, Roger Nager, im April als freisinniger aber wilder Kandidat neu in die Urner Regierung gewählt worden war. Nager ist seit 2011 vollamtlicher Gemeindepräsident von Andermatt. Die Amtsperiode dauert noch bis Ende 2018.

Bruno Arnold/sda

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