ANDERMATT: «Pulver gut» auf Gemsstock und am Oberalppass

Rekordmässig früh öffneten am Gemsstock die Pisten für die Wintersportler. Am Wochenende soll auch der Skilift Oberalp-Calmut den Betrieb aufnehmen. Die Bahnen warnen jedoch Freerider vor erheblicher Lawinengefahr.

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Am Gemsstock wurde aufgrund aussergewöhnlichen Schneefalls die Saison bereits eröffnet. (Bild: Urs Hanhart (Gemsstock, 19. November 2014))

Am Gemsstock wurde aufgrund aussergewöhnlichen Schneefalls die Saison bereits eröffnet. (Bild: Urs Hanhart (Gemsstock, 19. November 2014))

Am vergangenen Samstag und Sonntag haben die Anlagen am Gemsstock frühzeitig den Wochenendbetrieb aufgenommen. Und in den letzten Tagen ist erneut Neuschnee gefallen: Die Schneehöhe auf der Gurschenalp betrage rund 150 Zentimeter und am Gemsstock gar 370 Zentimeter. Die Schneequalität sei für die Jahreszeit ausgezeichnet, teilt die Skiarena Andermatt-Sedrun mit und plant für das Wochenende, weitere Lifte zu öffnen.

Wartezeit bei der Talfahrt zu erwarten

Da die Prognosen gut seien, würden alle Anlagen am Gemsstock wieder in Betrieb genommen, exklusiv dem Skilift Lutersee. Die Sonnenpiste werde definitiv geöffnet, die Gletscherpiste Bernhard Russi Run voraussichtlich am Samstag.

Da die Talabfahrt Gurschen-Andermatt noch nicht geöffnet werden könne, sei allerdings am Ende des Skitags mit Anstehen bei der Talfahrt zu rechnen. Um die Wartezeit zu verkürzen habe man die Gurschenbar geöffnet, werben die Verantwortlichen um Verständnis.

Auch zwei Pisten am Oberalppass geöffnet

Dank den massiven Schneefällen in den letzten zwei Wochen könne die Skiarena auch den Skilift Oberalp-Calmut am Oberalppass mit zwei präparierten Pisten frühzeitig im Betrieb nehmen. Der Wochenendbetrieb im ganzen Skigebiet Oberalp-Sedrun ist für das Wochenende vom 29./30. November 2014 geplant. Wegen des reduzierten Betriebs gewähren die Bahnen einen Rabatt von 40 Prozent auf Tageskarten.

Weiterhin erhebliche Lawinengefahr

Die SkiArena Andermatt-Sedrun weist weiter darauf hin, dass die ausserordentlichen Schneemengen weiterhin eine erhebliche Lawinengefahr mit sich bringen. Die Bodenwärme und die milde Temperaturen könnten Gleitschneelawinen auslösen. Aus diesem Grund bittet man alle Gäste, die markierten Pisten nicht zu verlassen und das Lawinenbulletin zu berücksichtigen.

pd/uus