ANDERMATT: Saison öffnet nur dank Kunstschnee

Am Gurschen kann man seit Samstag Skifahren. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie nun von einem Tessiner Desaster profitieren.

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Die ersten Bogen im ersten Schnee am Gurschnen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die ersten Bogen im ersten Schnee am Gurschnen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Es wurde eng auf der Piste», sagt Dominic Wyrsch. Der Altdorfer war am Samstag einer von 600 Wintersportlern, die sich den Saisonstart am Gurschen nicht entgehen liessen. Dies, obwohl nur eine Piste und der Sessellift bei der Gemsstock-Mittelstation Gurschen offen ist. Dort liegen 35 Zentimeter Schnee - vorwiegend technischer.

«Es liegt zu wenig Schnee, um den Gemsstock zu öffnen», sagt Peter Heinzer, Direktor der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG. Dies, obwohl der abgedeckte Gletscher im Sommer weniger geschmolzen ist als andere Jahre.

Heinzer hofft nun auf die Tessiner. Denn die Bahnen im finanziell angeschlagenen Skigebiet Airolo-Pesciüm werden diesen Winter stillstehen. Zwar haben die Gemeinden Airolo und Quinto die Anlagen zum Schnäppchenpreis von 70 000 Franken ersteigert (Schätzungswert: 7,7 Millionen Franken). Doch die Bahnen werden frühstens im Sommer wieder laufen.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».