ANDERMATT: Sawiris: «Ich bin nicht hier, um abzuhauen»

Das Tourismusresort Andermatt soll nicht das einzige Projekt von Samih Sawiris in Uri bleiben. Bis er aber andere Pläne bekannt gibt, will er im Urserntal erst die Bagger auffahren sehen.

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Samih Sawiris. (Bild EQ)

Samih Sawiris. (Bild EQ)

Samih Sawiris, im Herbst können Sie mit dem Bau Ihres Ferienresorts loslegen.
Samih Sawiris: Endlich.

Gab es Momente, in denen Sie an Andermatt gezweifelt haben? Wir denken da an den Landverkauf, als ein Bauer immer neue Forderungen stellte.
Sawiris: Ich zweifle nie an meinen Projekten. Manchmal gab es ein paar Frustrationen. Aber selbst in der besten Ehe gibt es Streit. Und vor den Bauern im Urserntal kann ich nur den Hut ziehen. Sie sind Ultra-Nationa­listen, die für das Wohlergehen der Bevölkerung Opfer gebracht haben. Ich war überrascht, als ich sah, dass Landwirte ihr Land verkauften, um dem Dorf zu helfen. Dies zeigt, wie sehr sie mit dem Tal verbunden sind. Alle Achtung. Woanders wäre das vielleicht nicht möglich gewesen.

Können Sie sich vorstellen, in Uri anderweitig zu investieren?
Sawiris: Und wie (lacht)! Ich bin ja nicht in die Schweiz gekommen, um ein Resort zu bauen und dann abzuhauen.

Verraten Sie uns Ihre Pläne?
Sawiris: Ich habe Ideen, aber erst möchte ich die Bagger auf der Baustelle sehen. Dann reden wir weiter.

Interview Sven Aregger

Das ausführliche Interview lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.