ANDERMATT: Schweden finden ihr Paradies im Urserntal

Freeriden ist ihr ganzes Leben. Dafür kommen junge Schweden monatelang nach Andermatt und schlagen sich mit Nebenjobs durch.

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Der schwedische Freerider Fredrik Nilsson zieht seine Spuren im Schnee. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der schwedische Freerider Fredrik Nilsson zieht seine Spuren im Schnee. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Minustemperaturen, böenartige Winde, Schneefall und dichte Nebelschwaden: Das Wetter könnte kaum schlechter sein. Der Skibetrieb am Gemsstock musste sogar eingestellt werden. Dennoch zeichnen einige Verrückte abseits der Pisten ihre Spuren in den Schnee.

Dass gerade Schweden nach Andermatt kommen, liegt daran, dass Freeriden in Skandinavien eine viel längere Tradition hat, als in den Alpen. Zudem: «In Schweden ist es uns einfach zu kalt», so Freeriderin Sofia Eriksson. Einige dieser Skiverrückten verbringen mehr als nur einige Tage in der Schweiz. Bis zu 20 schwedische Freerider lassen sich zwischen November und April im Urserntal nieder. «Ich will den ganzen Winter einfach nur Ski fahren», sagt etwa Martin Poulsin. Ihren Lebensunterhalt verdienen die meisten sich mit Nebenjobs in Bars, Geschäften oder am Skilift.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».