Andermatt-Sedrun Sport AG mit neuer Führung

Seit einem Jahr ist Bo Halvardsson vom schwedischen Skigebiet-Betreiber SkiStar CEO der Andermatt-Sedrun Sport AG. Ab 1. August wird er von einer neuen Geschäftsleitung unterstützt. Der bisherige CEO der Sedrun Bergbahnen, Silvio Schmid, wird operative Führung der Bergbahnbetriebe übernehmen

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Samih Sawiris spricht an einer Info-Veranstaltung zur Skiarena Andermatt-Sedrun. (Bild: Archiv Neue UZ)

Samih Sawiris spricht an einer Info-Veranstaltung zur Skiarena Andermatt-Sedrun. (Bild: Archiv Neue UZ)

Ab 1. August 2013 wird die operative Führung der beiden Bergbahnen Andermatt Gotthard Sportbahnen AG (AGS) und Sedrun Bergbahnen AG (SB) defintiv zusammen gelegt. Unter dem Präsidium von Samih Sawiris hat der Verwaltungsrat der Andermatt-Sedrun Sport AG (ASS) die neue Organisation ihrer Unternehmung und der beiden Bergbahn-Unternehmungen in Andermatt und Sedrun bestimmt. Nebst Bo Halvardsson als CEO und Silvio Schmid als Destinations-Manager besteht die neue Geschäftsleitung ASS laut ihrer Medienmitteilung vom Donnerstag aus Carlo Danioth, Leiter Betrieb/Technik Andermatt, Toni Cathomas, Leiter Betrieb/Technik Sedrun, Rolf Bissig, Leiter Administration sowie Torsten Knopp, Leiter Gastronomie. Damit konnte die neue Führungscrew ausschliesslich aus bisherigen und langjährigen Mitarbeitende der AGS und der SB rekrutiert werden.

 Mittelfristig neue Arbeitsstellen geplant

Dasselbe gelte für die Kaderpositionen wie auch für die weiter zu besetzende Arbeitsstellen im Bahn- wie auch im Gastrobetrieb, heisst es in der Mitteilung weiter. Erfreulicherweise führte die Zusammenführung der operativen Führung und der beiden Bergbahn-Gesellschaften somit weder zu einem Personalabbau noch zu Entlassungen. Im Gegenteil, parallel zur mittelfristigen Entwicklung der Skiarena Andermatt-Sedrun werden inskünftig neue Arbeitsstellen geschaffen.

Start der Arbeiten im Skigebiet noch in diesem Jahr

Bei der Realisierung der neuen Skiarena Andermatt-Sedrun steht im Moment noch der letzte Schritt aus, nämlich die Plangenehmigung (Baubewilligung) mit der Konzessionserteilung durch das Bundesamt für Verkehr. Sofern diese wie erwartet im Spätsommer erfolgen, können die ersten Arbeiten im Skigebiet noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

pd/zim