ANDERMATT: Skiarena-Pläne spät eingereicht

Der Bau der Skiarena soll in diesem Herbst beginnen. Ob die Bewilligung bis dann aber vorliegt, ist fraglich: Dem Bund fehlen die Erfahrungswerte.

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Bo Halvardsson will noch nicht über Investitionen von Skistar in Andermatt reden. (Bild: Manuela Jans)

Bo Halvardsson will noch nicht über Investitionen von Skistar in Andermatt reden. (Bild: Manuela Jans)

AH. Im Herbst soll der Ausbau des Skigebiets zwischen Andermatt und Sedrun beginnen. Das jedenfalls plant die Sawiris-Firma Andermatt Swiss Alps. Doch ob der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann, ist ungewiss. Denn erst muss der Bund die Bewilligung für den Ausbau geben. Doch die Baupläne fürs Gesamtprojekt sind erst am 23. April beim zuständigen Bundesamt für Verkehr (BAV) eingegangen, jene für die Bahnanlage Oberalp-Piz Calmut sogar erst am 10. Juni, wie das BAV auf Anfrage bestätigte.

123 Pistenkilometer, 15 neue Anlagen: Der Übersichtsplan zeigt die Anlagen im neuen, dereinst zusammengeschlossenen Skigebiet Andermatt-Sedrun. Die roten Anlagen sind neu, acht davon ersetzen bestehende Anlagen (bestehende sind schwarz markiert). (Bild: Neue LZ)

123 Pistenkilometer, 15 neue Anlagen: Der Übersichtsplan zeigt die Anlagen im neuen, dereinst zusammengeschlossenen Skigebiet Andermatt-Sedrun. Die roten Anlagen sind neu, acht davon ersetzen bestehende Anlagen (bestehende sind schwarz markiert). (Bild: Neue LZ)

Das BAV stellt den Entscheid bei optimalem Verlauf des Verfahrens bis Ende September in Aussicht. Allerdings: Für ein Projekt dieser Grösse, das 15 Seilbahnen sowie zahlreiche Pisten und Beschneiungsanlagen umfasst, fehlen die Erfahrungswerte. «In der Regel wird pro Verfahren nur eine einzige Anlage behandelt», sagt BAV-Mediensprecher Andreas Windlinger. «Dabei beträgt die Frist 9 Monate. Und diese ist eher knapp bemessen.» Bevor die Baubewilligung auf dem Tisch liegt, will der schwedische Skigebietsbetreiber Skistar keinen definitiven Entscheid über eine Beteiligung an der Skiarena fällen.

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