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ANDERMATT: Sportbahnen ziehen Bilanz

In diesem Winter fiel reichlich Schnee. Trotzdem schreibt die Andermatt Gotthard Sportbahn keinen spitzen Umsatz. Die Gründe: wenig Sonne, falsche Wetterprognosen und der Osterstau am Gotthard.
An manchen Tagen passte das Wetter und der Schnee perfekt. (Bild Anian Heierli)

An manchen Tagen passte das Wetter und der Schnee perfekt. (Bild Anian Heierli)

Der Traum vom Rekordwinter bleibt aus. Dazu hätte die Sonne öfters scheinen müssen. Gute Schneeverhältnisse seien zwar wichtig, sagt Urs Elmiger, Geschäftsleiter der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG (AGS). Trotzdem müsse auch das Wetter gut mitspielen. Und das war in diesem Jahr nicht immer der Fall. Gerade an den Wochenenden zeigte sich die Sonne zu wenig. Doch Elmiger ist zufrieden. «Die Saison ist durchschnittlich.» Im vergangenen Jahr musste der Betrieb wegen Lawinengefahr an einigen Tagen eingestellt werden. Zudem hatte der starke Wind die Infrastruktur beschädigt.

Dass die grossen Schneemengen den Gletscherschwund stoppen, ist ein Trugschluss. Dazu wären mindestens 30 strenge Winter nötig, heisst es beim eidgenössischen Forschungsinstitut für Wald, Schnee und Landschaft. So wird denn auch in diesem Jahr der Gletscher wieder mit einer 3000 Quadratmeter grossen Spezialfolie abgedeckt.

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