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ANDERMATT: Steuererträge steigen markant

Die touristische Entwicklung ist offenbar positiv für die Gemeindefinanzen: Andermatt verbucht deutlich höhere Steuereinnahmen.
Das Luxushotel The Chedi ist ein Aushängeschild der Tourismusregion Andermatt. (Bild: pd)

Das Luxushotel The Chedi ist ein Aushängeschild der Tourismusregion Andermatt. (Bild: pd)

Die Gemeinde Andermatt hat ein erfreuliches Jahresergebnis erzielt. Bei einem Aufwand von rund 7,19 Millionen Franken schliesst die Rechnung 2014 mit einem Gewinn von 147 000 Franken ab. Das Resultat fällt um rund 214 000 Franken besser aus als budgetiert. Dafür hauptverantwortlich sind Mehreinnahmen bei den Steuererträgen in der Höhe von 967 000 Franken. Die Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen schlägt mit einem Mehrertrag von rund 760 000 Franken zu Buche. Bei den juristischen Personen sind es 115 000 Franken, bei den Quellensteuern 86 000 Franken.

Die höheren Steuererträge dürften mit der Entwicklung der Tourismusregion Andermatt zusammenhängen. Zugpferd ist das Tourismusresort von Samih Sawiris, das mit dem Luxushotel The Chedi erste Erfolge feiert. Nicht nur die Übernachtungszahlen steigen markant, es sind vermehrt auch gut betuchte Steuerzahler im Urserntal anzutreffen.

Zum positiven Jahresergebnis beigetragen haben auch der um 132 000 Franken tiefer ausgefallene Personalaufwand und ein Gewinn von 44 025 Franken aus der Sachübernahme der Abwasser Uri, der als ausserordentlicher Ertrag verbucht wurde. Insgesamt hat die Gemeinde rund 2,5 Millionen Franken für die Abwasseranlagen erhalten. 900 000 Franken wurden ausserordentlich abgeschrieben, 1,6 Millionen Franken als Vorfinanzierung für anstehende Projekte im Eigenkapital verbucht. Der Bilanzfehlbetrag von rund 51 000 Franken wurde ausgebucht.

Gründung einer Kreisschule

Massiv zugenommen haben dagegen Beiträge an das Gemeinwesen und Dritte. Der Anteil an das Defizit des Betagten- und Pflegeheims Ursern beträgt rund 170 000 Franken – budgetiert waren 30 000 Franken. Im sozialen Bereich wurden Rückstellungen von 250 000 Franken vorgenommen. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf rund 1,44 Millionen Franken. Das Geld wurde vor allem für den Anschluss Süd und den Ausbau der Wasserversorgung verwendet.

Die Andermatter werden an der Offenen Dorfgemeinde vom 21. Mai über die Jahresrechnung 2014 befinden. An der Versammlung entscheiden sie auch über das Statut für die neue Kreisschule Ursern. Im Sommer schliesst die Primarschule in Hospental. Neu werden dann alle Urschner Schüler in Andermatt unterrichtet. Andermatt, Hospental und Realp schliessen sich hierfür zur Kreisschule zusammen. Andermatt soll drei Mitglieder im Kreisschulrat stellen, Realp und Hospental je ein Mitglied. Bisher war nur die Oberstufe zentral in Andermatt geführt worden.

Hospental und Realp müssen an ihren Gemeindeversammlungen ebenfalls über das Statut abstimmen.

Gemeindehaus soll saniert werden

Die Andermatter befinden am 14. Juni an der Urne über einen Kredit von 530 000 Franken zu Sanierungsarbeiten am Gemeinde- und Dorfschulhaus. An der Offenen Dorfgemeinde wird der Gemeinderat über das Projekt informieren. Das Gebäude ist seit längerer Zeit nicht mehr unterhalten worden. Vor allem das Dach ist sanierungsbedürftig. Ausserdem sollen die Fassade erneuert und Fenster ersetzt werden.

An der Dorfgemeinde befinden die Versammlungsteilnehmer des Weiteren über einen Kredit von 145 800 Franken für die Sanierung des Blumenwegs.

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