Andermatt wappnet sich gegen Hochwasser

Ab 2014 sollen die Bewohner von Andermatt ruhiger schlafen können. Deshalb wird ein Geschiebesammler in der Schlucht oberhalb des Dorfes gebaut.

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Die ersten Bauarbeiten betreffen den Zugang zum geplanten Geschiebesammler. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die ersten Bauarbeiten betreffen den Zugang zum geplanten Geschiebesammler. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Beisein des Urner Baudirektors Markus Züst (Dritter von links) ist der Spatenstich für Hochwasserschutzprojekt erfolgt. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Im Beisein des Urner Baudirektors Markus Züst (Dritter von links) ist der Spatenstich für Hochwasserschutzprojekt erfolgt. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Spatenstich am Montagabend in Andermatt: Unmittelbar oberhalb des Dorfes, im Gebiet Mühle wird ein neuer Geschiebesammler gebaut. Dieser kann laut einer Mitteilung der Urner Baudirektion in diesem schluchtartigen Bachabschnitt bei Hochwasser das Geschiebe zurückhalten und die Bevölkerung vor Hochwasser schützen.

Ausbau der Waldstrasse

Zuerst gebaut wird der Zugang zum Geschiebesammler. Deshalb muss die Waldstrasse Gurschen ausgebaut und auf zwei kurzen Abschnitten ergänzt werden. Im Herbst 2012 beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten am Geschiebesammler. Die Arbeiten dauern bis Herbst 2013.

Anschliessend folgen die Bauarbeiten in der Unteralpreuss ab Geschiebesammler bis zur Brücke der Matterhorn-Gotthardbahn.

Der Hochwasserschutz im Teilgebiet Resort ist bereits im Bau. Über die Höhe der Kosten macht die Urner Baudirektion keine Angaben.

Die Arbeiten am Hochwasserschutzprojekt im Urner Talboden schreiten zügig voran. Am 8. Februar 2009 hatte das Urner Volk den Rahmenkredit für das neue Hochwasserschutzprogramm Uri genehmigt. Damit erhielt das mit 75 Millionen Franken bis jetzt grösste Einzelprojekt, nämlich das Projekt Hochwasserschutz

Urner Talboden, grünes Licht. Am 18. November 2010 erfolgte dann der Spatenstich. Bis im Jahr 2016 soll das Projekt abgeschlossen sein.

pd/rem