ANDERMATT: «Woldmanndli» lärmten durchs Dorf

Sie sehen aus wie Wilde und machen einen Höllenlärm. Trotzdem werden die «Woldmanndli» jeweils begeistert empfangen.

Drucken
Teilen
Die «Woldmanndli» auf ihrem Weg ins Dorf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die «Woldmanndli» auf ihrem Weg ins Dorf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Merkwürdige Gestalten lungerten am Samstag um die Mittagszeit oberhalb des Urschner Hauptortes am Waldrand herum, allesamt mit Jutesäcken bekleidet und mit einer Kuhschelle oder einem Ziegenhorn ausgerüstet.
Just als die Kirchturmuhr einmal schlug (für 13 Uhr), machten sie sich auf den Weg ins Dorf hinunter. Dabei wurde «getrychelt» und «getutet», was das Zeug hielt. Endpunkt des von vielen Einheimischen und Touristen verfolgten Spektakels, das ein wenig fasnächtlichen Touch vermittelte, war der Platz vor dem Hotel «Drei Könige und Post».

«Wir pflegen diesen Brauch schon seit vier Jahrzehnten, und zwar immer am Chilbisamstag. Für uns hat diese Veranstaltung grosse Bedeutung, zumal sie auf einem wahren geschichtlichen Hintergrund basiert und den Sommerausklang bildet», erklärte OK-Mitglied Rolf Epp.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.