Andermatter heissen die Sanierung des Bodenschulhauses gut

Die Stimmbürger stellen sich hinter den 4,4 Millionen-Kredit. Die Renovation bringt auch einen Schulortswechsel für die Kinder mit sich.

Markus Zwyssig
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Das Bodenschulhaus in Andermatt ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden.

Das Bodenschulhaus in Andermatt ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden.

Bild: Urs Hanhart (Andermatt, 25. Mai 2018)

Mit 367 Ja- zu 218 Nein-Stimmen wird in Andermatt der Kredit von 4,4 Millionen Franken für die Sanierung des Bodenschulhauses gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 63,34 Prozent.

Und das muss im Bodenschulhaus gemacht werden: Durch den Anschluss an das Fernwärmenetz sind im Untergeschoss Tank- und Heizungsräume frei geworden. Künftig soll hier der Werkunterricht stattfinden. Im Erdgeschoss werden die WC-Anlagen in den heutigen Kopierraum verlegt. Der frei werdende Raum wird neu zum Office umfunktioniert. Dieses Office kann bei Anlässen in der Aula genutzt werden. Nebst der Sanierung der elektrischen Anlagen werden die Wasser- und Abwasseranlagen erneuert und sämtliche Klassenzimmer mit Warmwasser erschlossen. Neu wird ein Lift eingebaut, der vom UG bis ins Dachgeschoss sämtliche Stockwerke verbindet.

Kinder besuchen die Schule vorübergehend in Göschenen

Nachdem nun die Stimmbürger den Kredit angenommen haben, kann im Frühsommer 2021 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Bauzeit beträgt zirka 1 Jahr. Während der Bauzeit sollen die Schulkinder ab der 5. Primarklasse in Göschenen die Schule besuchen. Der Schülertransport morgens, mittags und abends wird durch die Schule organisiert.