ANDI IMHOF: Bester Innerschweizer lässt Preis in Frauenfeld

Andi Imhof hat am Sonntag Urner Schwingergeschichte geschrieben. Am Montag wurde er in Bürglen empfangen. Die Gabe blieb allerdings in Frauenfeld.

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Der Vertreter von Sponsor Raiffeisen gratuliert Andi Imhof zum 3. Rang am Eidgenössischen und zum Gewinn des Fohlens Raiffa. (Bild pd)

Der Vertreter von Sponsor Raiffeisen gratuliert Andi Imhof zum 3. Rang am Eidgenössischen und zum Gewinn des Fohlens Raiffa. (Bild pd)

«Das Gefühl ist gigantisch», sagt Andi Imhof. «In der Arena mit 47 500 Leuten zu stehen und zu sehen, wie die Zuschauer applaudieren, wie man auf der Innerschweizer Tribüne aufsteht und mir zujubelt, das ist ganz einfach unbeschreiblich», schwärmt der «Neueidgenosse» am Tag nach dem Grosserfolg.

Mit Rang 3 egalisierte Imhof das beste je von einem Urner an einem «Eidgenössischen» erzielte Resultat. 1964 in Aarau landete Hans Zurfluh, Seedorf, hinter den Legenden Karl Meli (1.) und Ruedi Kobelt (2.) sowie dem «Exil-Urner» Ady Zurfluh, Küssnacht (3. a), ebenfalls auf Rang 3 b.

Nach dem Sieg im siebten Gang gegen den Bündner Edi Philipp stand Imhofs Kranzgewinn bereits fest. Imhof durfte als Vierter die verdiente Gabe auswählen. Imhof entschied sich für das Fohlen Raiffa. «Es bestand zwar kein Zwang, einen der Lebendpreise zu nehmen», betont er. Das Tier hat er aber in Frauenfeld gelassen und dafür den Gegenwert in Form von Bargeld genommen. Wie viel? Imhof schweigt. Es dürfte aber etwas weniger sein als Kilian Wenger für den Siegermuni erhalten hat. Und das waren 12 000 Franken.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.