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Unterschächner können ruhiger schlafen

Die Baudirektion Uri hat den Hochwasserschutz im Bereich des Dorfes massiv verbessert. Der Abschluss der Hauptarbeiten am Vorderschächen wurde am Mittwoch gebührend gefeiert.
Urs Hanhart
Sie sind mit dem besseren Hochwasserschutz für Unterschächen zufrieden (von links): Projektleiter Paul Baumann, Gemeindepräsident Ambros Arnold und Baudirektor Roger Nager. (Bild: Urs Hanhart (Unterschächen, 13. Juni 2018))

Sie sind mit dem besseren Hochwasserschutz für Unterschächen zufrieden (von links): Projektleiter Paul Baumann, Gemeindepräsident Ambros Arnold und Baudirektor Roger Nager. (Bild: Urs Hanhart (Unterschächen, 13. Juni 2018))

«Heute ist ein Freudentag, denn wir können wichtige Hochwasserschutzmassnahmen ihrer Bestimmung übergeben. Zudem sind nun alle Massnahmen am Schächen aus dem Hochwasserschutzprogramm Uri umgesetzt», sagte Baudirektor Roger Nager am kleinen Einweihungsfest, dem auch zahlreiche Anwohner beiwohnten. Das Schächental sei wunderschön und habe es verdient, dass die Ortschaften und Siedlungsgebiete richtig geschützt würden.

In Unterschächen sind in den vergangenen Monaten verschiedene Hochwasserschutzmassnahmen realisiert worden. Der Kanton hat rund eine Million Franken investiert. Der Bund steuerte namhafte Beträge bei. Das Projekt umfasst die Erhöhung der beidseitigen Ufermauern oberhalb der Schulhausbrücke. Um ein Ausufern des Vorderschächens im Bereich der Brücke zu verhindern, wurde vor dem oberwasserseitigen Brückenkordon ein 1 Meter hoher Staukragen erstellt. Weiter unten wurde entlang der rechtsufrigen Zufahrtsstrasse zur Schiessanlage die bestehende Dammböschung auf einer Länge von 75 Metern um 1 Meter erhöht und verstärkt.

Für hundertjähriges Ereignis ausgelegt

«Die neuen Hochwasserschutzmassnahmen verringern die Gefahr, dass der Vorderschächen künftig bei einem Hochwasserereignis ausbrechen und Teile des Dorfes übersaren kann», erklärte Nager. Das Projekt sei für ein hundertjähriges Ereignis ausgelegt.

Die Hauptarbeiten sind abgeschlossen. Ausstehend sind Fertigstellungsarbeiten wie der Einbau des Deckbelags und gestalterische Massnahmen an den Hochwasserschutzmauern. «Dieses Bauwerk ist eine sehr gute Lösung. Nun hoffe ich, dass es nicht allzu sehr gebraucht wird und das Tal von intensiven Niederschlägen möglichst verschont bleibt», so Nager.

Die anfängliche Skepsis war unbegründet

Projektleiter Paul Baumann erklärte den Versammelten die Funktionsweise der Schutzbauwerke. Zudem wies er darauf hin, dass im Bedarfsfall durch die örtliche Feuerwehr auch noch temporäre Massnahmen wie ein Dammbalken-System und die Verlegung von Biberschläuchen realisiert werden können. Gemeindepräsident Ambros Arnold räumte ein, dass man in Unterschächen anfangs wegen der Kantonalisierung des Gewässerunterhalts im Zusammenhang mit dem neuen NFA Uri skeptisch gewesen sei. Die Bedenken hätten sich jedoch als unbegründet erwiesen. «Die Investitionen des Kantons in den Hochwasserschutz verdienen grosses Lob und Anerkennung. Wir sind überzeugt, dass mit dem gelungenen Projekt hier in Unterschächen der Schutz massiv verbessert worden ist», so Arnold.

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