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Arbeitsgruppe erarbeitet neuen Behelf für Urner Einsatzkräfte

Mit dem neuen Einsatzbehelf werden prägnant und verständlich die Einsatzgrundsätze der Behörden und Organisation für Rettung und Sicherheit festgehalten. Den ersten Praxistest hat er bereits bestanden, wie die Sicherheitsdirektion mitteilt.
Der Einsatzbehelf ist als Faltkarte erhältlich. (Bild: PD)

Der Einsatzbehelf ist als Faltkarte erhältlich. (Bild: PD)

(pd/eca) Im Zusammenhang mit dem Bericht «Führung, Koordination und Verantwortlichkeiten bei der aufgabenübergreifenden Bewältigung von nicht vorhersehbaren und nicht planbaren Ereignissen durch Blaulichtorganisationen» zum Postulat von Claudia Schuler (CVP, Seedorf) hat der Regierungsrat einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, einen Einsatzbehelf zur Bewältigung von Grossereignissen zu erarbeiten.

Die Arbeitsgruppe stand unter der Leitung von Polizeikommandant Reto Pfister und umfasst Vertreter des Feuerwehrinspektorats, der Chemiewehr, der Stützpunktfeuerwehr Altdorf, der Gemeindefeuerwehr Wassen und des Rettungsdienstes.

Einsatzbehelf wird in der Praxis begrüsst

In einer breit abgestützten Vernehmlassung wurde der Einsatzbehelf, der ausdrücklich für Praktiker erstellt wurde, sehr begrüsst. Bei einer Ausbildungssequenz im März 2018 und im Rahmen einer Übung im Dezember 2018 konnten erste Erkenntnisse gesammelt werden. Es zeigte sich, dass der Behelf seinen Zweck erfüllt und dem Praxistest standhält. Er wird in Form einer Faltkarte abgegeben. Man kann das Dokument aber auch online herunterladen und ausdrucken.

«Der Einsatzbehelf richtet sich an alle Einsatzkräfte der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit, welche auf dem Gebiet des Kantons Uri zum Einsatz gelangen», wird Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti in einer Medienmitteilung zitiert. Der Behelf regle prägnant und gut verständlich die Bewältigung von Ereignissen hinsichtlich der ersten Absprachen sowie die Stufe der Einsatzleitung. Dabei werde das Hauptaugenmerk auf die Schnittstellen zwischen den Ereignisorganisationen gelegt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Basis für diesen Behelf bildet die langjährige Erfahrung der Einsatzkräfte im Kanton Uri. Bei der Erarbeitung orientierte sich die Arbeitsgruppe an den bereits verfügbaren Dokumenten von Seiten der Feuerwehrkoordination Schweiz sowie des Kantons Schwyz.

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