ARBEITSMARKT: Die Jobsuche für Junge wird bald schwieriger

Die Lage auf dem Urner Lehrstellenmarkt ist trotz Finanzkrise sehr gut. Wie viele der 400 Lehrabgänger diesen Sommer eine Arbeit finden, ist hingegen fraglich.

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Hat eine Lehrstelle gefunden: Die angehende Restaurationsfachfrau Karin Herger im Hotel Schlüssel in Altdorf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Hat eine Lehrstelle gefunden: Die angehende Restaurationsfachfrau Karin Herger im Hotel Schlüssel in Altdorf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Das Angebot an Lehrstellen ist in Uri äusserst gross. «Die Situation war noch nie so gut wie heuer», sagt Peter Tresoldi, Vorsteher des Amts für Berufsbildung. Das hat seinen Grund: Lehrstellen werden bereits ein Jahr im Voraus ausgeschrieben. Und im vergangenen Jahr, im August oder September, war die Wirtschaftskrise in Uri noch kaum ein Thema. Im Gegenteil: Man spürte immer noch die Hochkonjunktur.

Die Lehrstellen bleiben trotz Wirtschaftskrise im Angebot. Zudem haben viele Jugendliche bereits früh ihren Lehrvertrag im Sack. Allfällige Probleme auf dem Lehrstellenmarkt werden sich daher frühestens 2010 bemerkbar machen. Das heisst: Aus wirtschaftlichen Gründen könnten nicht mehr alle Betriebe, die dies heute tun, Lehrstellen im gleichen Ausmass anbieten. Stärker gefragt sein werden Zwischenlösungen wie die Berufsvorbereitungsschule oder Sprachaufenthalte im In- und Ausland.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.