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Arzt vom Kantonsspital Uri beantwortet Fragen zum Thema Brustkrebs

Oliver Goette hält im Theater Uri ein Referat über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Bei einer Veränderung der Brust sollten sich betroffene Personen direkt an einen Arzt wenden. (Symbolbild: Getty)

Bei einer Veränderung der Brust sollten sich betroffene Personen direkt an einen Arzt wenden. (Symbolbild: Getty)

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Rund 6000 Frauen schweizweit erkranken jährlich daran. Obwohl das Brustkrebs-Risiko mit steigendem Alter immer grösser wird, betrifft die Krankheit auch jüngere Frauen: 20 Prozent aller Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre.

Oliver Goette, Chefarzt-Stellvertreter der Klinik Gynäkologie und Geburtshilfe am Kantonsspital Uri (KSU) referiert am kommenden Donnerstag, 24. Oktober, zum Thema.

Frauen entdecken oft selbst einen Knoten in der Brust

Brustkrebs kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen: Am häufigsten entdecken die betroffenen Frauen selbst einen Knoten in der Brust. Andere Symptome sind Veränderungen der Haut wie Rötungen oder sogenannte Orangenhaut, Einziehungen oder Dellen und manchmal auch Ausfluss aus der Brustwarze. Wichtig ist, dass die Frau sich direkt an einen Arzt wendet, wenn sie eine Veränderung bemerkt, wie das KSU in einer Medienmitteilung schreibt.

Zur Diagnose von Brustkrebs wendet man in erster Linie zwei Verfahren an: die Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust) und die Mammasonografie (Ultraschalluntersuchung der Brust). Bei Tumorverdacht oder unklaren Untersuchungsergebnissen muss zur endgültigen Sicherung der Krebsdiagnose meistens eine Gewebeprobe genommen werden. Dies gelingt fast immer problemlos ambulant und unter lokaler Betäubung am KSU.

Die Behandlung hängt dann von der Art und dem Charakter des Krebses ab. Meistens wird der Tumor operativ entfernt und es schliessen sich teilweise noch eine Chemotherapie, eine Bestrahlung und/oder eine Antihormontherapie an. In den überwiegenden Fällen kann die Brust, im Rahmen der Operation, erhalten werden.

Das KSU betont in der Mitteilung, dass im Anschluss eine sinnvolle Nachsorge wichtig ist, um ein erneutes Auftreten der Krankheit rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. Fast alle Untersuchungsschritte, die Therapie und die Nachsorge können in der Klinik Gynäkologie und Geburtshilfe des KSU, als Mitglied des Brustzentrums Luzern, durchgeführt werden.

Erfahrung im In- und Ausland

Oliver Goette stellt in seinem Vortrag am 24. Oktober um 19.30 Uhr im Theater Uri in Altdorf die aktuellen Diagnosemöglichkeiten und Therapien vor. Es werden auch Fragen zum Thema beantwortet. Goette arbeitet seit vielen Jahren in Kliniken im In- und Ausland auf dem Gebiet Brustkrebs. Er wurde in Deutschland zum «Senior-Mammaoperateur» ausgebildet und übte diese Tätigkeit überwiegend in den letzten fünf Jahren in der Schweiz aus.

Weitere Informationen gibt es unter: www.ksuri.ch

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