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ASYL: Uri entwirft Schlüssel für Verteilung von Migranten auf Gemeinden

In Uri sollen Asylbewerber künftig nach einem bestimmten Verteilschlüssel gleichmässig auf die Gemeinden verteilt werden. Zu diesem Schluss sind die Kommunen an einem Workshop zum künftigen Asylwesen gekommen. Eine Arbeitsgruppe soll nun konkrete Vorschläge erarbeiten.
Zwei Migranten in einer Asylunterkunft (Symbolbild). (Bild: LZ)

Zwei Migranten in einer Asylunterkunft (Symbolbild). (Bild: LZ)

Eine gemischte Arbeitsgruppe soll in den nächsten Monaten konkrete Vorschläge für einen Verteilschlüssel bezogen auf eine gleichmässige Verteilung der Asylsuchenden auf die Gemeinden erarbeiten. Dies teilte die Urner Standeskanzlei am Donnerstag nach einem Workshop mit. An diesem hatten am Vortag Delegierte aus 16 der 20 Urner Gemeinden teilgenommen.

Die Arbeitsgruppe ist paritätisch zusammengesetzt aus Vertretern des Kantons, der Gemeinden und des Schweizerischen Roten Kreuzes. Eine Gesamtschau zum Urner Asylwesen soll bis Ende des ersten Quartals 2017 vorliegen.

Konkret ist dagegen bereits, wie die Urner Regierung Asylsuchende in ausserordentlichen Lagen unterbringen will, wenn dem Kanton innert weniger Tage mehr als 100 Asylsuchende zugewiesen werden. Als Notunterkünfte dienen die Truppenunterkunft und der Regierungs-Kommandoposten beim Berufs- und Weiterbildungszentrum in Altdorf. Vorgesehen ist ein Sicherheitsdienst mit Zutrittskontrolle rund um die Uhr.

Insgesamt hatten die Behörden fünf Zivilschutzanlagen in Altdorf, Erstfeld und Silenen geprüft. Altdorf sei über die Standortevaluation informiert worden und trage das Vorhaben mit, heisst es in der Mitteilung.

Anlass für die Erarbeitung eines neuen Konzepts für die künftige Unterbringen von Asylsuchenden in Uri war ein Streit zwischen dem Kanton und der Gemeinde Seelisberg. Dieser war im Sommer entbrannt, nachdem der Kanton informiert hatte, in dem Tourismusort in einem Hotel eine Asylunterkunft für bis zu 60 Personen zu eröffnen.

Nach heftigen Protesten gab der Kanton das Vorhaben schliesslich auf. Der Regierungsrat kündigte darauf eine Gesamtschau zum Asylwesen unter Einbezug aller Gemeinden an. (sda)

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