Asylunterkünfte am Furka- und Oberalppass?

Das Bundesamt für Migration prüft noch immer Asylunterkünfte am Furka- und am Oberalppass im Kanton Uri. Doch die Abklärungen stocken.

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Die alte Unterkunft auf dem Oberalppass steht seit einigen Jahren leer. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Die alte Unterkunft auf dem Oberalppass steht seit einigen Jahren leer. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Seit Monaten ist das Bundesamt für Migration auf der Suche nach zusätzlichen zentralen Unterkünften für die Asylsuchenden – auch im Kanton Uri. So standen im Sommer auch Gebäude auf dem Urnerboden und in Wassen im Fokus der Behörden. Seit Anfang August prüft das Bundesamt zudem, ob auch alte Truppenunterkünfte der Armee auf dem Oberalppass oder bei Tiefenbach am Furkapass geeignet wären.

Joachim Gross, Kommunikationschef des Bundesamts für Migration lässt ausrichten: «Unsere Abklärungen laufen. Wir können noch nichts Konkretes sagen. Wir brauchen noch Zeit.» Aber irgendwie scheint der Bund mit seinen Abklärungen nicht wirklich voranzukommen. «Bis vor kurzem herrschte wochenlang Funkstille zwischen dem Kanton und dem Bund», hält der Urner Regierungsrat Stefan Fryberg auf Anfrage fest.

Erst vergangene Woche fand wiederum ein Gespräch mit Regierungsrat Fryberg und Mario Gattiker, dem stellvertretenden Direktor des Amts für Migration statt.

Elias Bricker/ks

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