Asylunterkünfte: Uri zeigt sich offen

Zwei Standorte für Asylunterkünfte im Kanton Uri sind im Gespräch. Um dort Asylsuchende unterzubringen, sind aber Investitionen nötig.

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Die Truppenunterkunft auf dem Oberalppass ist ein möglicher Standort für eine Asylunterkunft. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Die Truppenunterkunft auf dem Oberalppass ist ein möglicher Standort für eine Asylunterkunft. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Der Bund sucht nach temporären Unterkünften für Asylsuchende. In Frage kommen auch Truppenunterkünfte am Furka- und Oberalppass. Am Montag trafen sich Bundes-, Kantons- und Gemeindevertreter zu erneuten Gesprächen. Es müsse abgeklärt werden, ob ein Asylzentrum zonenkonform sei oder nicht, liess Regierungsrat Stefan Fryberg verlauten. Nach den heutigen Verhandlungen sei klar, dass in Tiefenbach am Furkapass nur 50 Personen untergebracht werden könnten, am Oberalppass 100. Nötige bauliche Anpassungen könnten den Bund bis zu 100'000 Franken kosten. Die Unterkünfte wurden gestern nicht vor Ort begutachtet. Denn feststeht: Die dortigen Truppenunterkünfte können nur im Sommer benützt werden.

Nicht zum Vornherein Nein

«Die Gemeinden müssen Hand bieten und die Kantone und den Bund unterstützen», sagte der Gemeindepräsident von Andermatt, Roger Nager. Deshalb will er zur Idee der Passunterkünfte nicht zum Vornherein Nein sagen. Auch der Realper Gemeindepräsident Armand Simmen reagierte auf Anfrage unserer Zeitung ähnlich. Nur die Wirtin des Hotels Tiefenbach äusserte sich skeptisch. Die Asylsuchenden würden zu ihren unmittelbaren Nachbarn.

Florian Arnold

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