Attinghausen: Klares Ja zur Sanierung des Sportplatzes

Die Attinghauser sagen mit knapp 77 Prozent Ja zum 1,97-Millionen-Franken Kredit für die Sanierung des Sportplatzes Allmend. Dieser ist veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Entstehen soll die erste Street-Workout-Anlage im Kanton Uri.

Philipp Zurfluh
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Der Sportplatz in Attinghausen soll wieder zu einem beliebten Treffpunkt für jung und alt werden. (Bild: Philipp Zurfluh, 14. November 2018)

Der Sportplatz in Attinghausen soll wieder zu einem beliebten Treffpunkt für jung und alt werden. (Bild: Philipp Zurfluh, 14. November 2018)

Das Votum ist klar: 374 Attinghauser befürworten das Kreditbegehren von knapp 2 Millionen Franken, nur 113 sind dagegen. Die Stimmbeteiligung liegt bei 39,6 Prozent. Mit der Sanierung soll eine Sportstätte geschaffen werden, die für alle Altersgruppen etwas bietet. Der Sportplatz wurde in den vergangenen Jahren immer weniger genutzt und wurde des Öfteren Opfer von Vandalismus. Nun soll er wieder zu einem beliebten Treffpunkt werden.

31 Parkplätze werden errichtet

Eine reine Sanierung des Sportplatzes hätte Kosten von rund 1,5 Millionen zur Folge gehabt. Laut der Gemeinde könne aber mit einer Rundumerneuerung zu einem tragbaren Mehraufwand nicht nur saniert, sondern aufgewertet werden. So soll beispielsweise die erste Street-Work-Anlage im Kanton Uri entstehen. Diese beinhaltet Sportgeräte für Eigenkörpergewichtübungen. Mit dieser Anlage wird Fitnesstraining in der freien Natur gefördert. Sie kann jederzeit genutzt werden. Neben dem bestehenden Garderoben-/Materialgebäude wird eine vandalensichere und behindertengerechte WC-Anlage erstellt. Auch beim Parkplatz gibt es Änderungen. Der Asphaltbelag wird vollständig abgebrochen und mit einem neuen Belag instand gestellt. Auf dem Areal sind 31 Parkplätze vorgesehen.

Steuerfuss soll unangetastet bleiben

Attinghausen darf auf monetäre Unterstützung des Kantons Uri zählen. In der Regel beteiligt sich der Kanton bei solchen Projekten mit 15 Prozent an den Gesamtkosten. Beim Projekt handelt es sich um eines der grösseren finanziellen Geschäfte der vergangenen Jahre. Trotzdem haben laut Gemeinderat die Investitionen keine Auswirkung auf den Steuerfuss.