ATTINGHAUSEN: Organisation investiert über 20 Millionen

In der Deponie Eielen sind die Abdich­tungsarbeiten für die dritte und vorläufig letzte Etappe der Schlackendeponie angelaufen.

Drucken
Teilen
Zwei Bauarbeiter in der Deponie Eielen am Werk. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Zwei Bauarbeiter in der Deponie Eielen am Werk. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

In der von der Zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) in Attinghausen betriebenen Reaktordeponie wird seit 1992 Kehrichtverbrennungsschlacke eingebaut – in den beiden bislang ausgeführten Etappen 620'000 Tonnen.

«Damit wir den Einbau von Schlacke ohne Unterbruch weiterführen können, sind im Sommer die Vorbereitungsarbeiten für Etappe 3 in Angriff genommen worden», sagte Zaku-Geschäftsführer Bernhard Indergand beim Spatenstich vom (gestrigen) Montag. «Heute nun wird mit der eigentlichen Abdichtung begonnen.» Den Zeithorizont für Etappe 3 mit einem Volumen von 850'000 Kubikmetern bezifferte Indergand auf mindestens zwanzig Jahre. Sie hat eine Bodenfläche von 17'000 Quadratmetern. Die Verantwortlichen rechnen mit Baukosten von rund 22,5 Millionen Franken, wobei in diesem Betrag die Endrekultivierung bereits eingerechnet ist.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.