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ATTINGHAUSEN: Rote Zahlen budgetiert

Die Stimmbürger von Attinghausen befinden über den Voranschlag für das Jahr 2018. Neu gewählt wird ein Mitglied in die Baukommission.
Markus Zwyssig
An der Gemeindeversammlung wird auch über zwei Strassensanierungen informiert. (Bild: urh (27. 11. 2015))

An der Gemeindeversammlung wird auch über zwei Strassensanierungen informiert. (Bild: urh (27. 11. 2015))

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Attinghausen rechnet für das kommende Jahr mit einem Minus von 41300 Franken, dies bei einem Gesamtaufwand von 4,725 Millionen Franken. Die Hauptgründe, welche zu diesem Ergebnis führen, sind gemäss der Botschaft zur Gemeindeversammlung Mehraufwände in den Bereichen Allgemeine Verwaltung, Öffentliche Ordnung und Sicherheit sowie Verkehr. Auf der Ertragsseite wird mit leicht we­niger Einnahmen im Bereich Finanzen und Steuern gerechnet. Aufgrund der abnehmenden Bautätigkeit wird vor allem bei den Grundstückgewinnsteuern ein deutlicher Ertragsrückgang erwartet.

Im Bildungsbereich wird mit vorübergehend tieferen Aufwänden budgetiert. Für die Reduktion sind Gebäudeunterhalts­kosten, die gegenüber dem Vorjahr deutlich tiefer ausfallen, verantwortlich. Für Abklärungen zur zukünftigen Entwicklung der Sportanlagen werden Fachexperten beauftragt.

Pflegefinanzierung fällt weniger ins Gewicht

Die Restkosten der Pflegefinanzierung belasten die Jahresrechnung trotz steigender Fallzahlen weniger stark als im Vorjahr. Im Bereich Soziale Sicherheit wird mit gleichbleibenden Kosten gerechnet.

Das Budget 2018 wurde unter der Annahme von sich positiv entwickelnden Einkommens- und Vermögenssteuererträgen bei den natürlichen wie auch bei den juristischen Personen erstellt. Zu erwarten sind jedoch geringere Nachträge für die Vorjahre. Der Gemeinderat unterbreitet zuhanden der Gemeindeversammlung vom kommenden Montag die Anträge, den Steuerfuss unverändert bei 92 Prozent und den Kapitalsteuersatz bei 0,01 Promille zu belassen.

Investitionen belaufen sich auf 653000 Franken

Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen von 653000 Franken geplant. Der beschlossene Beitrag an die Bürgergemeinde Attinghausen für die Sanierung der Kummetstrasse, die Belagssanierung Gändlistrasse sowie der Ersatz des Gemeindefahrzeugs sind Investitionen im Bereich Verkehr. Bei der Mehrzweckanlage Turnhalle/Gemeindeverwaltung ruft die Fassade nach einer Sanierung. Zudem müssen die Fenster am Schulhaus ersetzt werden.

Die Wasserversorgung budgetiert bei einem Gesamtaufwand von 223900 Franken und einem Gesamtertrag von 221100 Franken einen Verlust von 2800 Franken vor. Der Aufwandüberschuss wird mit einer Entnahme aus der Spezialfinanzierung gedeckt. Investitionen sind keine geplant. Die Gebühren sollen unverändert bleiben.

An der Gemeindeversammlung stehen verschiedene Wahlen für die Amtsdauer 2018 und 2019 an. Ende 2017 läuft bei verschiedenen Behördenmitgliedern die Amtsperiode ab. Daniel Epp, Mitglied der Baukommission, hat per 31. Dezember 2017 seine Demission eingereicht. Als Nachfolger wird von den Parteien Adrian Planzer, Walter-Fürst-Strasse 44, vorgeschlagen. Die restlichen Mitglieder der verschiedenen Kommissionen stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Im Schulrat stellen sich Simon Zgraggen, Daniel Arnold und Christina Tresch zur Wiederwahl. In der Baukommission steht Stephan Huwyler für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. In der Rechnungsprüfungskommission stehen Barbara Weber, Susanne Gisler und Sandra Infanger zur Wiederwahl.

Schlussbericht und Abrechnung der beiden Strassensanierungen Hochweg und Freiherrenstrasse liegen vor. Diese wurden in den vergangenen Monaten saniert und baulich optimiert. Die Strassenkörper wurden mittels Landerwerben verbreitert, die Strassensignalisationen überarbeitet und die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessert.

Die Arbeiten konnten Anfang November 2017 abgeschlossen werden. Die beiden Kredit­rahmen von 230000 Franken für die Freiherrenstrasse und 200000 Franken für den Hochweg wurden eingehalten. Der Schlussbericht und die Abrechnung liegen noch nicht definitiv vor, werden jedoch an der Gemeindeversammlung detailliert erläutert.

Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgern, die beiden Schlussabrechnungen zu den Strassensanierungen Freiherrenstrasse und Hochweg zu genehmigen.

Hinweis

Die Gemeindeversammlung findet am kommenden Montag, 27. November, um 19.30 Uhr in der Aula des Schulhauses statt.

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