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Attinghausen erwirtschaftet ein grosses Plus

Die Rechnung der Einwohnergemeinde Attinghausen schliesst mit einem Gewinn von 313'347 Franken ab. Zudem wird an der Versammlung über den Hochwasserschutz sowie die geplanten Neuerungen auf dem Brüsti informiert.
Markus Zwyssig
Die Fahrt aufs Brüsti soll sich noch mehr lohnen. Im Naherholungsgebiet soll einiges investiert und für 1,64 Millionen Franken eine Erschliessungsbahn gebaut werden. (Bild: Corinne Glanzmann (Attinghausen, 10. Juli 2018))

Die Fahrt aufs Brüsti soll sich noch mehr lohnen. Im Naherholungsgebiet soll einiges investiert und für 1,64 Millionen Franken eine Erschliessungsbahn gebaut werden. (Bild: Corinne Glanzmann (Attinghausen, 10. Juli 2018))

Bei einem Aufwand von 4,596 Millionen und einem Ertrag von 4,909 Millionen Franken schliesst die Rechnung 2018 der Einwohnergemeinde Attinghausen mit einem Gewinn von 313'347 Franken ab. Das ist weit besser als erwartet, denn budgetiert war ein Verlust von 41'300 Franken. Der Gemeinderat beantragt, mit dem Ergebnis 2018 zusätzliche Abschreibungen von 299'997 Franken vorzunehmen und den Restbetrag von 13'350 Franken dem Eigenkapital zukommen zu lassen.

Gründe für das sehr positive Ergebnis sind vor allem höhere Erträge bei den Grundstückgewinnsteuern (plus 111'312 Franken). Die Steuererträge bei den natürlichen Personen (minus 15'955 Franken) und auch bei den juristischen Personen (plus 12'535 Franken) bewegten sich im Rahmen der Vorjahre respektive des Budgets. Aus dem Finanz- und Lastenausgleich wurden Mehreinnahmen von 66'948 Franken verbucht.

Auf der Aufwandseite fielen die Kosten in vielen Bereichen tiefer aus als budgetiert. So lag der Personalaufwand (2,253 Millionen) 107'336 Franken tiefer, die Aufwände im Bereich Gemeindestrassen 72'267 Franken geringer als geplant.

Die im Vorjahr getätigten zusätzlichen Abschreibungen verbesserten das Ergebnis um 18089 Franken. Markant höher waren die Kosten für die Restfinanzierung Pflegeheime (plus 71'150 Franken). Die Investitionsrechnung weist Ausgaben von 559'632 Franken aus. Die Gemeinde beteiligte sich an der Sanierung der Kummetstrasse mit 300'000 Franken.

Wasserversorgung schliesst mit einem Defizit ab

In verschiedene Gemeindestrassen wurden 126'382 Franken investiert. Für 63'190 Franken wurde ein Pick-up mit Anhänger gekauft, der das alte Gemeindefahrzeug ersetzt. In die Gemeindeliegenschaften wurden 70'061 Franken investiert. Abgestimmt wird an der Gemeindeversammlung auch über die Rechnung der Wasserversorgung. Diese weist einen Mehraufwand von 12'473 Franken aus. Der trockene Sommer 2018 führte dazu, dass die technischen Einrichtungen beim Pumpwerk Eyelen sehr stark beansprucht wurden. Dies führte zu Mehraufwänden beim Unterhalt, bei der Energieversorgung sowie bei den Personalkosten. Um die Wasserqualität zu verbessern, muss das Reservoir Ribi ausgebaut werden. Die dafür notwendigen, unvorhergesehenen Planungskosten betrugen 10'858 Franken.

Brüsti soll für Tourismus attraktiver werden

Informiert wird an der Gemeindeversammlung über das Strukturprojekt Brüsti (siehe unsere Zeitung vom 8. Mai). Tony und Andreas Z’graggen aus Lauerz wollen ihre Liegenschaften (Restaurant, Skilift, Rämseli und Kulmli) verkaufen. Daher wurden die Gebäude und Immobilien in die neu gegründete Brüsti Immobilien AG überführt. Die Zgraggen Holding AG beabsichtigt, die Brüsti Immobilien AG zu übernehmen und in die Liegenschaften zu investieren. Das Gesamtprojekt auf dem Brüsti kann nur realisiert werden, wenn weitere Partner wie die Luftseilbahn Attinghausen Brüsti, die Gemeinde Attinghausen, die Korporation Uri und die Anwohner auf dem Brüsti mithelfen.

Für 1,64 Millionen Franken soll eine neue Erschliessungsbahn gebaut werden. 720'000 Franken sollen von Bund und Kanton geleistet werden. Zudem sollen Darlehen von Gemeinde, Stiftungen, Ferienhausbesitzern, Skiklub, Zgraggen Holding AG, eine Aktienkapitalerhöhung von 450'000 Franken und verschiedene andere Partner zur Finanzierung beitragen.

Vorgestellt wird an der Gemeindeversammlung das Hochwasserschutzprojekt Palanggenbach. Die untere Palanggenbrücke zwischen Seedorf und Attinghausen muss erneuert werden. Gerechnet wird mit Bruttokosten von 650'000 Franken. Bund und Kanton beteiligen sich mit 200'000 Franken. Die übrigen 450'000 Franken gehen zu Lasten der Gemeinden Attinghausen und Seedorf.

Die Attinghauser haben ihren Anteil von 292'500 Franken am 10. Februar an der Urne gesprochen. Die Seedorfer haben ausserdem an der Offenen Dorfgemeinde vom 9. Mai zu 157'500 Franken Ja gesagt.

Die Gemeindeversammlung Attinghausen findet am Montag, 27. Mai, um 19.30 Uhr in der Aula statt.

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