ATTINGHAUSEN: Sperrung für Verkehr sorgt für Zähneknirschen

Die Unterführung Walter Fürst muss in Attinghausen für 18 Monate gesperrt werden. Das gibt auch Anlass zu Kritik.

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Die Unterführung Walter Fürst. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Unterführung Walter Fürst. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Bei der Unterführung Walter Fürst in Attinghausen gibt es für den motorisierten Verkehr schon bald kein Durchkommen mehr. Wegen der geplanten Bauarbeiten für die Neat muss sie ab April 2011 für rund eineinhalb Jahre geschlossen werden. Am Dienstagabend informierten die Verantwortlichen von Kanton, Gemeinde und AlpTransit Gotthard AG öffentlich über das Vorhaben. «Es gibt keine Alternative zur Sperrung», erklärte Baudirektor Markus Züst. Der Attinghauser Gemeinderat ist über die Lösung zwar nicht glücklich. Er unterstützt sie aber zähneknirschend, weil er überzeugt ist, «dass es schlicht keine bessere Variante gibt».

Mit dem vorgestellten Konzept können sich gleichwohl nicht alle Attinghauser anfreunden. Sie bemängelten unter anderem, dass der Bau der neuen Unterführung Wysshus nicht vorgezogen, sondern parallel mit den anderen Vorhaben realisiert wird. Gar von «ökologischem Blödsinn» war die Rede. Letztlich hielt sich die Kritik an der gut besuchten Informationsveranstaltung aber in Grenzen.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.