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ATTINGHAUSEN: SVP Uri wird weitere zwei Jahre von Pascal Blöchlinger präsidiert

An der Generalversammlung wurde Pascal Blöchlinger für zwei weitere Jahre gewählt. Fabio Affentranger ist neuer Vizepräsident. Die Partei will sich noch mehr für Familien einsetzen.
Paul Gwerder
Parteipräsident Pascal Blöchlinger. (Bild: Paul Gwerder (8. März 2018))

Parteipräsident Pascal Blöchlinger. (Bild: Paul Gwerder (8. März 2018))

Paul Gwerder

redaktion@urnerzeitung.ch

Die 20. Generalversammlung der SVP Uri im Restaurant Krone in Attinghausen stand am Donnerstagabend ganz im Zeichen des neuen Parteiprogramms. Parteipräsident Pascal Blöchlinger musste den Referenten, Nationalrat Pirmin Schwander entschuldigen. Er soll an einer der nächsten Versammlungen der SVP Uri zum Thema «Vorsorgeauftrag und Kesb» referieren.

Zu den Landammann-Wahlen meinte Blöchlinger: «Nachdem Barbara Bär nicht mehr zum zweiten Wahlgang antritt, liegt es nun an der FDP und CVP, wen sie portieren wollen.» Als die 42 Mitglieder die Strategie zum zweiten Wahlgang diskutierten, tauchte online die Meldung der «Urner Zeitung» auf, dass die FDP-Geschäftsleitung Roger Nager als Landammann nominiert hat. Damit war die Diskussion für die SVP vom Tisch und in der folgenden Abstimmung sicherten alle bis auf drei Mitglieder die Unterstützung für Nager zu.

«Ich habe mich über den Teilerfolg über die Standesinitiative der Jungen SVP zur Abschaffung der obligatorischen Neulenkerkurse (WAB-Kurse) sehr gefreut.» Das Urner Stimmvolk hat mit einem Nein-Stimmenanteil von 50.73 Prozent die Initiative knapp verworfen. «Dies war trotzdem ein Achtungserfolg», resümierte der Präsident. Die Einführung der Geschäftsleitung, die aus dem Präsidenten, Kassier, Fraktionspräsidenten, Nationalrat und dem Präsidenten der Jungen SVP Uri besteht, war ein Erfolg. «Nun können wir sofort und spontan auf politische Herausforderungen reagieren», ist Blöchlinger überzeugt.

Mitgliederbeitrag bleibt unverändert

Pascal Blöchlinger zeigt sich stolz, dass der Präsident der Jungen SVP, Fabio Affentranger, sich als Vizepräsident im Kantonalvorstand zur Verfügung stellt. «Ich konnte immer wieder feststellen, dass Fabio Affentranger rhetorisch stark sehr wertvoll für unsere Partei ist», so Blöchlinger. In der Abstimmung wurde neben Affentranger auch noch der Präsident und Kassier Christian Schuler für zwei weitere Jahre gewählt.

Die Kasse, welche von Christian Schuler geführt wird, wies im vergangenen Jahr einen Verlust von 2654 Franken aus. Trotzdem bleibt der Mitgliederbeitrag für Einzelmitglieder bei 50 Franken, bei Ehepaaren bei 80 Franken und die Jungen zahlen 20 Franken. Vielmehr erhofft sich der Vorstand in Zukunft Mehreinnahmen von neuen Mitgliedern.

Partei setzt sechs Schwerpunkte

Die SVP Uri will zukünftig dort politisieren, wo der Schuh drückt: «Miär schtend i fir mee Üri», so der Präsident. «Mit dem neuen Parteiprogramm für die Jahre 2018 bis 2021 konzentrieren wir uns ausschliesslich auf Politthemen, die den Kanton Uri betreffen.» Die sechs Schwerpunkte für die folgenden Jahre sind: Finanzen, Behörden und Verwaltung – Energie, Umwelt und Verkehr – Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus – Bildung und Kultur – Asyl und Sicherheit – Familie, Sozialwesen und Gesundheit.

Diskussionsstoff lieferte an der Versammlung die Prämienverbilligung. «Wir lehnen die Prämienverbilligung nicht ab, sondern sind dafür, dass nur noch Leute mit niedrigem oder mittlerem Einkommen Prämienverbilligungen erhalten», betonte der Präsident. Die SVP will den Mittelstand fördern und deshalb fordert sie, dass Menschen mit einem jährlichen Einkommen von rund 90 000 Franken keine Prämienverbilligung mehr erhalten dürfen.

Kritik an staatlichen Kinderkrippen

Im Weiteren wehrt sich die Volkspartei gegen die staatlichen Kinderkrippen. «Wir befürworten Kinderkrippen, aber wollen nicht, dass diese staatlich unterstützt werden», präzisiert Blöchlinger. Zudem sollen Familien, welche die Kinder selber betreuen, steuerlich entlastet und somit bessergestellt werden, als jene, welche die Kinder in die Krippe geben. Mit den beiden Ergänzungen zur Prämienverbilligung und steuerlichen Entlastung für Familien wurde dem Parteiprogramm einstimmig zugestimmt.

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