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ATTINGHAUSEN: «Tälläbuebä» sind auf Nachwuchssuche

Der Austritt von Rolf Lee nach 37 Jahren stand an der GV im Zentrum. Für die Mitglieder gibt es nicht nur Lob, auch kritische Worte sind zu hören.
Robi Kuster
Neumitglied Beat Gisler (links) und der abtretende Dirigent Rolf Lee. (Bild: PD (Attinghausen, 13. Januar 2018))

Neumitglied Beat Gisler (links) und der abtretende Dirigent Rolf Lee. (Bild: PD (Attinghausen, 13. Januar 2018))

Robi Kuster

redaktion@urnerzeitung.ch

Wer 80 Jahre alt wird, kann meist auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Das ist auch bei den «Tälläbuebä» nicht anders, die 1938 gegründet wurden. Wichtiger als die Rückschau ist es aber, Ausschau zu halten, um jung bleiben zu können. Aus diesem Grund suchen die «Tälläbuebä» neue Sänger. Mit dem Austritt von Rolf Lee, der den Klub 37 Jahre lang geleitet hatte, wird ohnehin ein Neubeginn nötig sein.

Ein erster Schritt wurde an der GV vom Samstag, 13. Januar, getan. Beat Gisler konnte nach der Probezeit als 2. Tenor im Klub aufgenommen werden. Das ist erfreulich. Weniger Freude bereitet der Austritt von Rolf Lee aus dem Klub.

Klub besteht aus 34 Mitgliedern

Er wird den Chor noch bis zum Jodlerabend am 24. Februar leiten, und dann sei endgültig Schluss, meinte er. In seinem Austrittsschreiben waren neben viel Lob auch einige kritische Anmerkungen zu entnehmen. Er rief die Mitglieder zu vermehrter Motivation und zum unbedingten Willen auf, vorwärtszukommen, um keine Abnützungserscheinungen wie bei ihm aufkommen zu lassen. Zudem stelle er fest, dass der Chor unterdotiert sei und dringend Nachwuchs benötige. «Ich verlasse den Klub mit einem weinenden und einem lachenden Auge.» Der Klub umfasst zurzeit 34 Mitglieder, davon 8 Ehren-, 8 Frei-, 11 Aktivehren- und 7 Aktivmitglieder. Eine Aufstockung wäre dringend nötig.

Gemäss Jahresbericht des Präsidenten Louis Camenzind und des Kassiers Sebi Arnold brachte das vergangene Jahr Positives wie auch weniger Erfreuliches. Zum Erfreulichen gehörten die Auftritte mit den Urner Jodlerklubs, das Jodlerfest in Brig und der Auftritt als Gastklub in Lungern und einzelne Geburtstagsfeiern. Eher enttäuschend war das Resultat am «Eidgenössischen» mit dem Lied «Mues juchze» von Paul Meier. Weniger erfreulich ist der Kassenstand, der mit 2700 Franken im Minus liegt. Der Präsident dankte den Aktiven für die Kameradschaft, dem Vorstand für die geleistete Arbeit und den Sponsoren und Gönnern für die Unterstützung.

Corina Ferrari übernimmt am 5. März

Da keine Wahlen anstanden, bleibt der Vorstand unverändert mit Louis Camenzind (Präsident), Marco Traxel (Vize), Josef Arnold, Paul Gerig (Aktuar) und Fabian Gisler (Materialverwalter). Auch die Musikkommission bleibt unverändert mit Toni Arnold, Toni Bissig, Bärti Gisler, Marco Traxel und dem Dirigenten von Amtes wegen. Corina Ferrari wird ab 5. März die «Tälläbuebä» musikalisch leiten. Rolf Lee als noch amtierender Leiter wird am Jodlerabend gebührend verabschiedet werden. Wie vorauszusehen war, werden die «Tälläbuebä» am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Schötz nicht teilnehmen. Für die Teilnahme am Eidgenössischen wird es ein Jahr später in Horw Gelegenheit geben. Vorerst gilt es, den Jodlerabend mit den Gästen aus Obwalden vorzubereiten.

Auch für das kommende Jahr und weiter voraus zeichnet sich Neues ab. Die «Tälläbuebä» werden am Kantonalen Schwingfest in Attinghausen mit dabei sein und verschiedene Auftritte bestreiten. Die Ehrungen verdienter «Tälläbuebä»-Mitglieder werden wiederum am Klaus­abend vorgenommen.

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