Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ATTINGHAUSEN: Urner Jäger erlegen Wolf

In der Nacht auf Donnerstag haben Wildhüter und Jäger den zum Abschuss frei gegebenen Wolf erlegt. Der Abschuss erfolgte im Gebiet Surenen/Blackenalp, welches zur Gemeinde Attinghausen gehört.
Der SVP-Vorstoss verlangt unter anderem wolfsfreie Zonen im Kanton. (Symbolbild Keystone)

Der SVP-Vorstoss verlangt unter anderem wolfsfreie Zonen im Kanton. (Symbolbild Keystone)

Beim in der Nacht auf Donnerstag erlegten Wolf handelt es sich um ein männliches Tier italienischer Abstammung. Der Rüde erhielt nach DNS-Analysen die Bezeichnung M68. Das Tier war vor den Zwischenfällen in Uri noch nie in der Schweiz nachgewiesen worden. Am 14. Juli hatte die Sicherheitsdirektion Uri die Abschussverfügung erlassen, nachdem der Wolf insgesamt rund 50 Schafe gerissen hatte. Die Schadensschwelle liegt für Gebiete, in denen der Wolf erstmals auftritt, bei 25 gerissenen Nutztieren. Nun haben Wildhüter und Jäger den Wolf im Gebiet Surenen/Blackenalp erlegt.

Die Erlaubnis, das Tier zu schiessen, hatten nur 10 kantonale Wildhüter sowie 20 bis 30 ausgewählte Jäger. Die Abschussbewilligung hätte noch bis Mitte September gegolten. Die Jagd auf den Wolf war auf ein bestimmtes Gebiet begrenzt. Dieses umfasste Alpen und deren Umgebung in Gurtnellen und Wassen westlich der Reuss sowie ein grösseres Streifgebiet, in dem ausreichend Schutzmassnahmen ergriffen worden waren oder Herden nicht vernünftig geschützt werden konnten. Der geschossene Wolf wurde zur genauen Untersuchung an das Institut für Tierpathologie der Universität Bern gebracht, wie die Sicherheitsdirektion des Kantons Uri mitteilt.

Im Maderanertal streift derzeit ein weiterer Wolf umher. Am Dienstagabend fand ein Bauer bei Nellenberg hinter Bristen ein gerissenes Schaf. Als dieses Schaf gerissen wurde, hatten die Jäger den nun erlegten Wolf jedoch in einem anderen Gebiet gesichtet. Wanderer hatten im Maderanertal bereits im Mai einen Wolf beobachtet.

pd/spe/sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.