Auch den Routiniers vom SC Urigen passieren in Unterschächen Torfehler

Pia Gisler und Silvan Gisler heissen die Tagessieger im 110-köpfigen Teilnehmerfeld des Klubrennens. 

Franz Imholz
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Die Skifahrer wärmen sich vor dem Klubrennen des SC Urigen auf.

Die Skifahrer wärmen sich vor dem Klubrennen des SC Urigen auf.

Bild: Franz Imholz (22. Februar 2020)

Das sonnige und warme Februarwetter 2020 liess die Schneedecke so schmelzen, dass auf der Standard Strecke «Babeler» kein Skirennen durchgeführt werden konnte. Der Rennchef des Klubrennens des SC Urigen Kaspi Bissig wich auf die Ersatzstrecke vordere Lehmatt aus, wo bereits vor einer Woche der SC Klausen sein Klubrennen durchführte.

Bissig präparierte mit seiner treuen Helfercrew in der vergangenen Woche die Rennstrecke. An einigen Stellen musste mit Schneehexen Schnee herantransportiert werden. Die ganze Rennpiste wurde zu Fuss durchgetreten und abgerutscht. Der Rennchef setzte auf der knapp 60 Meter Höhenunterschied aufweisenden Rennstrecke 15 Kontrolltore.

Sieg der Herren bleibt in der Familie

Am Samstagvormittag, 22. Februar, besichtigten Damen, Herren und Kinder der «Ürgner» bei sehr warmem, sonnigem Wetter die Rennstrecke. Bei der Startnummernausgabe in der Festhütte im Weidli war bei einigen schon eine gewisse Nervosität zu verspüren.

Um 11.45 Uhr schickte der Startrichter Sepp Imholz 16 Kinder von Klubmitgliedern als Vorfahrer auf die Strecke sowie die 37 Damen in drei Kategorien und ebenso die 57 Herren unterschiedlichen Alters. Die Sichtverhältnisse waren optimal, aber dennoch passierte es, dass sich bei routinierten Fahrern Torfehler einschlichen.

Von den 110 gestarteten Rennfahrern klassierten sich 40 Personen innerhalb von zwei Sekunden, also ein knapper Drittel der Gestarteten. Bei den Damen fuhr Pia Gisler Talstrasse die Tagesbestzeit. Die weiteren Podestplätze belegten aus der Jüngsten Kategorie die Schwestern Janine und Andrea Arnold, Bergfrieden.

Auch bei den Herren kam der Tagessieger aus der gleichen Familie wie im Vorjahr. Silvan Gisler Talstrasse erkämpfte mit 15 Hundertstel Vorsprung die Tagesbestzeit vor seinem älteren Bruder Ivan. Thomas Arnold Mätteli aus der ältesten Kategorie stieg als Gesamtdritter aufs Podest. Das Vorfahren gewann Marco Müller, Schattdorf, vor Thomas Arnold, Mättengaden, und Rebecca Arnold, Bürglen.

Nach dem Rennen verpflegten die Festwirtschafts-Crew mit Priska Arnold, Rafael Arnold und Toni Arnold die Rennfahrerfamilie bei Silvia und Brosi Bissig im Weidli. Die Gabensammler Thomas Imholz, Annalise Arnold und Marlen Arnold präsentierten bei der abendlichen Rangverkündigung im Hotel Alpina Unterschächen den Gabentempel. Den Spezialpreis für den ältesten Teilnehmer, welchen eine Person nur einmal erhalten kann, gewann Agnes Bissig, Neu Äbnet.

Einen herzlichen Dank richtete Präsident Bernhard Arnold an den SC Klausen, der einmal mehr vor Wochenfrist sein Klubrennen durchführte. Speziell erwähnte er die Grosszügigkeit der Spender und Gönner, die den reichlichhaltigen Gabentempel ermöglichen.